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Jubiläum

Seit 80 Jahren verspäteter Geburtstag

Durch eine vergessene Anmeldung wurde Barbara Hümmer zehn Tage jünger.
Von Paul Böhm

Im Kreise ihrer Familie feierte Barbara Hümmer (rote Jacke) ihren 80. Geburtstag. Dazu gratulierten Bürgermeister Peter Braun (l.), ihr Mann Ludwig (hinter der Jubilarin), ihre Kinder Peter, Markus und Karl-Heinz sowie eine Abordnung der Schützen und der Feuerwehr.  Foto: Paul Böhm
Im Kreise ihrer Familie feierte Barbara Hümmer (rote Jacke) ihren 80. Geburtstag. Dazu gratulierten Bürgermeister Peter Braun (l.), ihr Mann Ludwig (hinter der Jubilarin), ihre Kinder Peter, Markus und Karl-Heinz sowie eine Abordnung der Schützen und der Feuerwehr. Foto: Paul Böhm

Schmidmühlen.Der Standesamtseintrag ihrer Heimatgemeinde Emhof schenkt der Jubilarin Barbara Hümmer zehn Tage ihres Lebens – und darüber freut sie sich jeden Tag. Voll Freude über die Geburt eines Mädchens hatte man damals schlichtweg vergessen, das mit sieben Brüdern aufgewachsene Mädchen beim Standesamt im Dorf anzumelden.

„Für mich hat das auch eine schöne Seite: „So freue ich mich, dass man mich mit dem verspäteten Eintrag amtlich zehn Tage jünger gemacht hat“. „Aufgekommen ist dies freilich erst bei der Aufgebotsbestellung für unsere Hochzeit“, erzählt sie lachend. „Aber da haben wir dann auch nichts mehr ändern wollen“.

Als Barbara Singer wurde sie im Dorf geboren, sie ging dort zur Schule und ihr Heimatort Emhof ist auch heute noch ihr Lebensmittelpunkt. Neben anderen Arbeitsplätzen war sie über 25 Jahre bei der US Army in Hohenfels als Angestellte beschäftigt.

Im Dezember 1960 hat sie Ludwig Hümmer aus Bad Staffelstein geheiratet. Ihr Haus in Emhof ist nicht nur ihr persönliches Zuhause, es ist auch die Anlaufstation als Familienmittelpunkt geblieben, auch wenn ihre drei Kinder Peter, Markus und Karl-Heinz schon längst aus dem Haus sind.

Sie ist nicht nur ein Familienmensch, sie hat sich auch immer in den Emhofer Vereinen stark engagiert. Bei der Freiwilligen Feuerwehr war sie im Jahr 1978 schon Fahnenmutter beim 80-jährigen Gründungsfest gewesen. Sie zählt zum treuen Stamm des Müttervereins ihrer Heimatpfarrei Dietldorf und der Vilstalschützen Emhof gleichermaßen.

Seit gut 50 Jahren gehört sie dem Bayerischen Roten Kreuz an, auch wenn es den Zusammenschluss der Rot-Kreuz-Kolonne in Schmidmühlen schon längst nicht mehr gibt. Sie ist stolz darauf, die Habsbergwallfahrer über jahrzehntelange auf ihrem Pilgergang zum Habsberg begleitet zu haben. (abp)

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