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Ursensollen

Soziales Herzstück der Gemeinde

Die Organisatoren der Nachbarschaftshilfe Ursensollen nahmen sich die Zeit, den vielen Ehrenamtlichen zu danken.

Die Helfer der Nachbarschaftshilfe ließen sich das Weihnachtsessen schmecken. Foto: Verena Sägenschnitter
Die Helfer der Nachbarschaftshilfe ließen sich das Weihnachtsessen schmecken. Foto: Verena Sägenschnitter

Ursensollen.Sie richteten eine Weihnachtsfeier in Kolpingheim Ursensollen aus und auch der Nikolaus schaute vorbei. Er verteilte an jeden der rund 20 Anwesenden „15 Minuten Weihnachten in der Tüte“.

Seniorenbeauftragter und stellvertretender Bürgermeister Norbert Schmid dankte den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihr Engagement. Er zitierte aus einem Artikel der Zeitschrift „Kommunale“ zum Thema, dass Ehrenamtliche helfen, weil sie Freude am Helfen haben. Geld spiele dabei eine untergeordnete Rolle. Damit, so Schmid, sei das Wesentliche auf den Punkt getroffen.

Marion Graml, Hauptkoordinatorin der Nachbarschaftshilfe, griff die Dankesworte auf: „Ihr seid das soziale Herzstück, das unsere Gemeinde lebens- und liebenswert macht.“ Es seien oft einfache Dinge wie Zuhören, die den Betroffenen Mut machten. Dazu und auch zum Gedenken an verstorbene Helfer trug sie ein Meditationsgebet zum Thema „Glauben und Hoffen“ vor.

Graml gab zudem einen Rückblick auf die unzähligen Einsätze und wies darauf hin, dass die Nachbarschaftshilfe auch in diesem Jahr beim Ursensollener Adventsmarkt am 14. und 15. Dezember Christbäume verkaufe.

So viel Engagement würdigten auch die Organisatoren des Adventsmarktes. Stellvertretend für alle Mitwirkenden übergab Gemeinderat Alois Lehmeier einen Scheck über 600 Euro aus den Erlösen des vergangenen Jahres. Er freue sich, dass das Geld so einem guten Zweck zukomme.

Bürgermeister Mädler schlug zu Beginn einen nachdenklicheren Ton an. Er sei gerade zur Vorweihnachtszeit immer unterwegs. Da fehle oft die Zeit, sich bewusst zu machen, wie viel Gutes durch die Nachbarschaftshilfe und von den vielen Ehrenamtlichen ausgehe. Dieses Zusammentreffen habe ihm das wieder bestätigt. „Die Nachbarschaftshilfe ist ein Glücksfall und Bindeglied in der Gemeinde“, so Mädler. Alle Anwesenden praktizierten Nächstenliebe und machten die Gemeinde damit zu etwas Besonderem. Er dankte auch Alois Lehmeier für die Spende.

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