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Bildung

Frauen wollen mehr bewegen

Der KDFB bietet ein umfangreiches Programm. Das soll besser in Szene gesetzt werden.
Von Werner Schulz

Diözesan-Bildungsreferentin Katrin Madl, stellvertretende Diözesanvorsitzende Luise Fischer, stellvertretende Bezirksvorsitzende Petra Stauber, Bezirksvorsitzende Margarete Hirsch und stellvertretende Bezirksvorsitzende Kerstin Aufschneider (v.l.) trafen sich zur Bildungskonferenz. Foto: Werner Schulz
Diözesan-Bildungsreferentin Katrin Madl, stellvertretende Diözesanvorsitzende Luise Fischer, stellvertretende Bezirksvorsitzende Petra Stauber, Bezirksvorsitzende Margarete Hirsch und stellvertretende Bezirksvorsitzende Kerstin Aufschneider (v.l.) trafen sich zur Bildungskonferenz. Foto: Werner Schulz

Sulzbach-Rosenberg.„Bewegte Frauen bewegen was!“ Mit der Umsetzung des diesjährigen Leitmottos des Katholischen Frauenbundes haben sich die Führungskräfte der neun Zweigvereine des Bezirks Sulzbach-Rosenberg bei ihrer Bildungskonferenz beschäftigt.

Die Bezirksvorsitzende Margarete Hirsch hatte in das Kettelerhaus nach Sulzbach-Rosenberg eingeladen. Als kompetente Informationspartnerinnen hieß sie die Bildungsreferentin des KDFB-Diözesanverbandes Katrin Madl und die stellvertretende Diözesanvorsitzende Luise Fischer willkommen. Nach ihren Worten soll mit der Kampagne „bewegen“, die seit dem Frühjahr läuft, den fünf Themenfeldern Frauensolidarität, Lohngerechtigkeit, Glaube, Verantwortung und Weihe von den Zweigvereinen Leben eingehaucht werden.

Es gehe nicht darum, neue Veranstaltungen ins Jahresprogramm aufzunehmen. Vielmehr sollen die Angebote und das bestehende Engagement in Szene gesetzt werden. Nach der Devise „Tue Gutes und rede darüber!“ solle die verbandliche Stärke und Vielfalt, der Zusammenhalt und das Engagement des Frauenbundes in Politik, Gesellschaft und Kirche noch deutlicher in der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Das KDFB-Bildungsprogramm 2020 biete viele Angebote. Höhepunkte seien die Pilgerreise ins Heilige Land, die Studienreise ins Piemont und die Bildungsfahrt nach Bremerhaven. Zur Erweiterung der kommunikativen Fähigkeiten biete sich das Seminar „Selbstbewusst und unverwundbar“ an. Sowohl ein Wochenende für Paare als auch für Familien und der Elternkurs „KESS erziehen“ gehörten zum Angebot. Der Diözesanverband feiere 2020 110 Jahre Frauenbund im Bistum Regensburg. Unter anderem sei ein Tag der Diakonin in Ihrlerstein geplant. In der Fastenzeit gebe es wieder die Aktion „Solibrot“. Heuer hätten sich 123 Ortsgruppe und viele Bäckereien beteiligt und knapp 31 000 Euro gesammelt. Das „Schatzbüchlein der Spiele“ werde zugunsten des Fonds „Frauen helfen Frauen in Not“ verkauft.

Eine Thematik stand zwar nicht auf der Tagesordnung, wurde aber doch intensiv diskutiert – der sexuelle Missbrauch in der katholischen Kirche. Beklagt wurde, dass der Skandal, der dem Ansehen der Kirche massiv geschadet habe und schadet, noch immer nicht wirklich aufgearbeitet sei. Luise Fischer ermutigte die Anwesenden, lieber stark aufzutreten, als aus der Kirche auszutreten.

Dass im Bezirk das Motto „Bewegte Frauen bewegen was“ vielfältig umgesetzt wurde, zeigte der bebilderte Jahresrückblick des Vorsitzenden-Trios Margarete Hirsch, Petra Stauber und Kerstin Aufschneider. Für 2020 ist laut Hirsch die Teilnahme an einer Veranstaltung zum 150. Geburtstag der Gründerin des KDFB-Landesverbandes Bayern, Ellen Ammann, geplant.

Bildungsangebot

  • Was:

    Es ist unter www.frauenbund- regensburg.de/bildungsprogramm einsehbar.

  • Höhepunkte:

    Nächstes Jahr werden einige Reisen angeboten.

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