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Zuschuss

Kultur und Sport gefördert

Auch 2019 fördert der Bezirk zahlreiche Projekte aus Sport und Kultur. Das beschloss der Kulturausschuss in seiner Sitzung.
Von Gerd Spies

Die Bezirksräte bekamen die historischen Druckmaschinen der Druckerei Seidl vorgeführt. Foto: Bezirk Oberpfalz
Die Bezirksräte bekamen die historischen Druckmaschinen der Druckerei Seidl vorgeführt. Foto: Bezirk Oberpfalz

Sulzbach-Rosenberg.Die historische Druckerei Seidel in Sulzbach-Rosenberg war in der vergangenen Woche Tagungsort des Kulturausschusses des Bezirks unter Vorsitz ihres Präsidenten Franz Löffler. 29 Tagesordnungspunkte hatte der Ausschuss abzuarbeiten. Es ging um zahlreiche Zuschussanträge aus den Bereichen Kultur und Sport. Außerdem wurden die Preisträger für den Kulturpreis, den Jugend-Kulturpreis und den Denkmalpreis beschlossen.

Den Kulturpreis des Bezirks im Bereich „Film“ mit einem Preisgeld von 3500 Euro erhält in diesem Jahr der Regisseur Oliver Haffner für seinen Film „Wackersdorf“. Der Film fand im vergangenen Jahr großen Zuspruch und bescherte der Oberpfalz ein großes mediales Interesse. „Der Film bewegte die ganze Oberpfalz“ begründete Löffler die Wahl. „Da es sich bei der Thematik WAA um ein so zentrales Ereignis der Oberpfälzer Geschichte und Identität handelt, ist eine Auszeichnung mit dem Kulturpreis in gewisser Weise nur folgerichtig“, ergänzte Bezirksheimatpfleger Dr. Tobias Appl.

Den Preis im Bereich „Volksmusik“ erhielt das Duo „Blecherne Sait‘n“ aus Schnaittenbach. Der mit 3500 Euro dotierte Kulturpreis ging an das Museum „Beim Taubenschuster“ in Eschenbach. In der Kategorie „Jugend-Kulturförderpreis“ erhielten je 1000 Euro die Kindergruppe „Stoaklopfer“ des OGV Pollanten, das Albert-Magnus-Gymnasium Regensburg und die Staatliche Wirtschaftsschule Weiden.

Denkmäler bewahren

Mit mehr als 1,5 Millionen Euro unterstützt der Bezirk in diesem Jahr Eigentümer denkmalgeschützter Häuser, Burgen und Schlösser, nichtstaatliche Museen, Festspiele, zahlreiche im Kulturbereich aktive Vereine und Institutionen sowie Sportverbände in der Oberpfalz. Größter Einzelposten war mit über 1,2 Millionen Euro die Denkmalpflege. Insgesamt 67 Antragsteller aus der gesamten Oberpfalz – Kommunen, Kirchen und Privatpersonen – kommen in den Genuss einer finanziellen Unterstützung. „Bayernweit gibt die Oberpfalz pro Kopf bei der Denkmalpflege am meisten Geld aus“, hob Löffler hervor. Neu in den Reigen der Zuschussempfänger aufgenommen wurde das geplante „Opernfestival Oberpfalz“, das 2020 zum ersten Mal in Amberg stattfinden soll. Jeweils 9000 Euro wurde für die beiden kommenden Jahre bewilligt. Im ersten Jahr ist geplant, im Amberger Stadttheater „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber zu inszenieren. Als zweites Stück soll eine Kammeroper uraufgeführt werden. Der Aufführungsort ist noch nicht festgelegt. „Wir erschließen in der Oberpfalz neue Publikumsschichten für die Oper“, haben sich die Initiatoren zum Ziel gesetzt. Langfristig ist vorgesehen, an jährlich wechselnden Orten in der Oberpfalz jeweils neue Produktionen aufzuführen. Dafür steht die Gruppe bereits mit mehreren Kulturämtern im Kontakt.

140000 Euro für den Sport

Besondere Unterstützung erfährt auch in diesem Jahr der Sport. Hier bewilligten die Bezirksräte insgesamt über 140000 Euro, die für den Bayerischen Landessportverband und die Sportfachverbände auf Bezirksebene, für die Bayerische Sportjugend/Bezirk Oberpfalz und für das Projekt „BAERchen“ – Sportförderung der 3- bis 6-jährigen Kinder – sowie für die Oberpfälzer Schützen bestimmt sind.

Die Stadt Amberg erhält Zuschüsse von insgesamt 163000 Euro. So wurden im Rahmen der Allgemeinen Denkmalpflege 53000 Euro für die Innensanierung der Friedhofskirche St. Katharina bewilligt. Erst vergangenen Sonntag weihte Bischof Pappenberger die Kirche nach abgeschlossener Sanierung mit einer feierlichen Pontifikalmesse wieder ein.

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