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Polizei

Mit Handys und ohne Gurte am Steuer

Die Polizei hat in Sulzbach-Rosenberg Autofahrer kontrolliert. Einige Fahrer hatten ihre Kinder nicht ausreichend gesichert.

Am Dienstag und Donnerstag führten Beamte der PI Sulzbach-Rosenberg Verkehrskontrollen durch. Foto: Weigl
Am Dienstag und Donnerstag führten Beamte der PI Sulzbach-Rosenberg Verkehrskontrollen durch. Foto: Weigl

Sulzbach-Rosenberg.Am Dienstagnachmittag und Donnerstagvormittag führten Beamte der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg an einer Einfallstraße im Stadtgebiet Verkehrskontrollen durch. Diese zielten darauf ab, schwerpunktmäßig die Gurtanlege- und Kindersicherungspflicht sowie das Handyverbot zu überwachen.

Waren die Verstöße bei gleichgelagerten Kontrollen in den zurückliegenden Monaten erfreulicherweise eher verhalten gewesen, so mussten sich die Ordnungshüter nach diesen beiden Kontrollaktionen eines Besseren belehren lassen: Insgesamt 36 Fahrzeuginsassen, meist die Fahrzeugführer, hatten den vorgeschriebenen Sicherheitsgurt nicht angelegt. Sie wurden mit einem Betrag von 30 Euro gebührenpflichtig verwarnt. Die Beanstandungen bewegten sich durch alle Alters- und Fahrzeugklassen. Darunter waren auch deutsche Lkw-Fahrer – ausländische Trucker hingegen waren kaum zu beanstanden.

Drei Fahrzeugführer hatten ihre Kinder zu wenig gesichert

Wegen ungenügender Sicherung ihrer Schützlinge im Kindesalter wurden drei Fahrzeugführer verwarnt. Sie mussten 30 Euro zahlen und wurden zu mehr Verantwortungsbewusstsein ermahnt. Offensichtlich uneinsichtig war das Verhalten einer 41-jährigen Herzogstädterin, die am Dienstag um 14.17 Uhr in die stationäre Kontrollstelle eingewiesen wurde. Sie hatte den Sicherheitsgurt nicht angelegt. Um 17.19 Uhr kam sie einer Streifenbesatzung, die zuvor an der Kontrolle beteiligt gewesen war, auf der Rosenbachstraße abermals als Pkw-Fahrerin entgegen, wieder ohne Sicherheitsgurt. Da die Polizei die Frau nicht unmittelbar anhalten konnte, wird dieser in den kommenden Tagen ein Bußgeldbescheid zugestellt – mit dem doppelten Bußgeldsatz (60 Euro) wegen vorsätzlichen Handelns, zuzüglich der Verwaltungsgebühren.

Zehn Fahrzeugführer haben ihr Smartphone benutzt

Wegen widerrechtlicher Benutzung ihres Smartphones wurden zehn Fahrzeugführer angezeigt. Diese Verkehrsteilnehmer erwartet ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro und ein Punkt auf ihrem Konto im Fahreignungsregister in Flensburg.

Über die Sinnhaftigkeit von Gurtpflicht und Handyverbot müsse nach Jahrzehnten seit ihrer Einführung wohl nicht mehr diskutiert werden, schreibt die Polizei. Sie befindet es als denkwürdig, dass im Zeitalter von automatischem Gurtwarner und Freisprechanlage und in einem vergleichsweise kurzen Kontrollzeitraum die stattliche Anzahl von fast 50 Verstößen beanstandet werden musste. Das Ergebnis sei Anlass für weitere Überwachungsmaßnahmen.

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