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Klinik

Riesen-Zukunftsprojekt ist genehmigt

Bauabschnitt II des St.-Anna-Krankenhauses kann beginnen. Freistaat und Landkreis investieren in Sulzbach-Rosenberg.

Das St.-Anna-Krankenhaus wird bis ins Jahr 2024 zur Baustelle und ist dann von Grund auf neu. Foto: Adrian Zimmermann
Das St.-Anna-Krankenhaus wird bis ins Jahr 2024 zur Baustelle und ist dann von Grund auf neu. Foto: Adrian Zimmermann

Sulzbach-Rosenberg.Als zukunftsweisend bezeichnen Andreas Poeplau, Referent des Vorstands, sowie Vorstand Klaus Emmerich den Bauabschnitt II des St. Anna Krankenhauses. Ein neues Klinikgebäude wird nach rund fünfjährigen Bauphase an Stelle des ältesten Gebäudeteils des St.-Anna-Krankenhauses entstehen.

Der Bauabschnitt II wird ein Riesenprojekt, berichtet Landrat Richard Reisinger auf Rückfrage der Redaktion. Auf eigene Kosten werden das St.-Anna- Krankenhaus beziehungsweise der Landkreis nach Angabe des Landrats zusätzlich die Krankenhausküche erneuern. Zusätzlich wird ein für interne sowie externe Fortbildungen nutzbarer Seminarraum geschaffen.

Geld für neue Klinik

  • Förderung:

    Im Jahr 2017 wurde der Bauabschnitt offiziell in das Krankenhausbauprogramm des Freistaats Bayern mit einem Fördervolumen im Umfang von 16,2 Millionen Euro aufgenommen. Nun liegt die fachliche Billigung der Regierung der Oberpfalz vor – die Genehmigung zum Baubeginn. Nach aktuellem Bescheid ist die Fördersumme auf 18,7 Millionen Euro gestiegen. Insgesamt ist der zweite Bauabschnitt mit einem Kostenvolumen in Höhe von 29,3 Millionen Euro angesetzt.

  • Bauprojekt:

    Zum geförderten Bauabschnitt II zählen Intensivstation, IMC (Intensivüberwachungspflege), Berufsfachschule für Krankenpflege, Bereitschaftszimmer, Verwaltungsräume, Archivflächen, Prosektur und die Kompletterneuerung der Krankenhaustechnik.

Eine fünfjährige Bauzeit hört sich für Außenstehende lang an. Poeplau und Projektsteuerer Oswald und schildern eindrucksvoll, welche Herausforderung hinter dem Bauabschnitt II steckt. Eine Interimsküche muss gebaut werden. Die neue Küche wird errichtet. Die Krankenhaustechnik befindet sich unter dem abzureißenden Bauteil und muss zunächst verlagert werden. Erst dann folgen Abriss und Neubau des Krankenhausgebäudes. „Bis zur Eröffnung schreiben wir das Jahr 2024“, berichten beide.

Luxus

Gesundwerden mit Vier-Sterne-Komfort

Nach dem aufwendigen Umbau bietet die Schwandorfer Klinik Komfortzimmer an – gegen Aufpreis. Wir zeigen ein Zimmer von innen.

Welche Bedeutung hat aus Sicht der Klinikleitung der neue Bauabschnitt II? Ein bayerisches Krankenhausförderprojekt im Umfang von 18,7 Millionen Euro für das St. Anna Krankenhaus sei laut Vorstand Emmerich ein Vertrauensbeweis der Bayerischen Staatsregierung in die Leistungs- und Zukunftsfähigkeit des klinischen Standorts Sulzbach-Rosenberg. Krankenhausgebäude und Krankenhaustechnik werden auf modernsten Stand gebracht und sichern damit eine qualitativ hochwertige klinische Versorgung. Verwaltungsrat und Kreistag haben ergänzend eine eigenfinanzierte Krankenhausküche sowie teilweise nicht-förderfähige aber medizinisch-pflegerisch notwendige Mehrflächen genehmigt. Dass der Landkreis bereit ist, diese zusätzlichen Investitionen mit zu tragen, könne nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Dies sei ein besonderes Zeichen der Wertschätzung gegenüber der Belegschaft des St.-Anna-Krankenhauses und gegenüber den Bürgern des Landkreises. Deshalb dankt Vorstand Emmerich ausdrücklich dem Freistaat für die Förderung des Bauabschnitts II und dem Landkreis für die ergänzenden Mittel, die er in dieses Projekt einplant. Den Nutzen werden die Patienten der Region haben. Nicht zuletzt wird bei diesem Projekt auch der Umweltgedanke berücksichtigt: Eine wesentliche CO2-Reduzierung aufgrund neuer technischer Anlagen sowie eine flächendeckende betriebskosten-sparende LED-Lichtinstallation sind nur zwei Beispiele für eine energiesparende Umsetzung des Bauabschnitts II.

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