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Umleitung: Lösung gesucht

Die Straßensperrung in Hohenburg bleibt Thema. Der Markt sucht einen Geschäftsstellenleiter und Bauhofmitarbeiter.
Von Paul Böhm

Die Staatsstraße durch den Ortskern in Hohenburg ist immer noch gesperrt. Gemeinsam ist man derzeit auf der Suche nach einer einvernehmlichen Lösung, um die als teilweise einsturzgefährdet geltenden Häuser abzusichern. Die „kleine Durchfahrt
Die Staatsstraße durch den Ortskern in Hohenburg ist immer noch gesperrt. Gemeinsam ist man derzeit auf der Suche nach einer einvernehmlichen Lösung, um die als teilweise einsturzgefährdet geltenden Häuser abzusichern. Die „kleine Durchfahrt" durch den Ort ist nur auf 3,5 Tonnen ausgelegt. Foto: Paul Böhm

Hohenburg.Richtungsweisende Personalplanungen für die Verwaltung und den Bauhof war eines der Themen bei der Marktgemeinderatssitzung im Bürgersaal in Hohenburg gewesen.

Bürgermeister Florian Junkes informierte, dass für den Geschäftsstellenleiter des Marktes Hohenburg Theo Fochtner ein Nachfolger gesucht wird. Die Stelle ist zum 1. April 2021 neu zu besetzen. Die Stellenanforderung wird in den nächsten Tagen bekannt gemacht.

Für den gemeindlichen Bauhof in Hohenburg ist die Einstellung einer Vollzeitkraft im Herbst vorgesehen. Bewerber müssen einen Abschluss eines handwerklichen Berufes haben und im Besitz der für den Fuhrpark notwendigen Führerscheine sein.

Als neuer Kommandant für die Freiwillige Feuerwehr Allersburg-Berghausen wurde Andreas Lindner (Allersburg) bestätigt. Die weiteren Kommandanten sind Josef Kugler (Berghausen) und Mathias Niebler (Allersburg).

Wie Junkes informierte, werden die Sanierungsarbeiten der oberen Lauterachbrücke Mitte August beginnen und sollen fünf Monate dauern. Entsprechende Umleitungen werden rechtzeitig bekanntgegeben, da es sich in diesem Bereich um eine Vollsperrung der Staatsstraße im Lauterachtal handelt. Bauträger ist das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach.

Brandnachlese von Junkes

Im Rahmen einer „Brandnachlese“ informierte Junkes zum Brandunglück vom 25. Mai. „Am Dienstagnachmittag, 26. Mai, ist bei der Gemeindeverwaltung von einem brandgeschädigten Mieter wegen einer Ersatzwohnung nachgefragt worden. Bereits einen Tag später wurde der Kontakt zu einem Vermietungswilligen hergestellt“, so Junkes. Er bedanke sich ausdrücklich bei allen Helfern und Einsatzkräften, die größeren Schaden an den Nachbargebäuden verhindert haben: „Und ich stelle nur noch fest, dass sehr wohl von der Feuerwehr und der Rot-Kreuz-Seite noch in der Brandnacht bei den Brandleidern nachgefragt wurde, ob Hilfe nötig wird.“ Dies wurde aber verneint, betonte Junkes. Derzeit ist der Markt in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Amberg-Sulzbach, dem Straßenbauamt Amberg-Sulzbach und dem Landesamt für Denkmalpflege und den Grundstückseigentümern daran, eine Lösung zu finden, damit die durch den Ort führende Staatsstraße wieder uneingeschränkt nutzbar wird. Aktuell ist die Durchfahrt auf Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht auf 3,5 Tonnen beschränkt. Wie Junkes auf Anfrage von Marktgemeinderat Josef Weigert berichtete, laufen Gespräche mit den drei Eigentümern. Schwierig macht dies die Sache, dass alle drei Gebäude von einem Gutachter als teileinsturzgefährdet eingestuft worden sind und abgesichert werden müssen. Es könne kein Dauerzustand sein, dass die „kleine Umleitung“ über die Vorplätze der Häuser im Marktkern verläuft, war der Tenor in der Sitzung: „Wegen einer weiteren Sicherung der beschädigten Außenfassaden und der angebrannten Dachstühle sind die Eigentümer verantwortlich“. Doch an diesen Anblick wollen sich die Hohenburger freilich nicht auf längere Zeit gewöhnen, so das Gremium. Der Markt Hohenburg hat auch für das Jahr 2020 wieder einen Antrag auf Stabilisierungshilfe gestellt, gab der Bürgermeister bekannt.

Laternen für Malsbach

Beim Ausbau der Ortsstraße in Malsbach ist aufgefallen, dass die Straßenbeleuchtung für die neue Straßenführung nicht ausreicht. „Da sind fünf neue Laternenmasten notwendig“, sagte Junkes. Der Marktgemeinderat beschloss einstimmig, die neuen Straßenbeleuchtungskabel im Zuge des Ausbaues mitzuverlegen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 11 200 Euro.

Wie Junkes informierte, ist die Stellungnahme des Landratsamtes mit der Genehmigung der Haushaltssatzung zum Haushaltsplan 2020 bei der Verwaltung eingegangen.

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