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Wahl

UWG nominiert Regina Armbruster

Die Parteivorsitzende kandidiert für das Bürgermeisteramt in Hohenburg. Sie will viel für die im Markt wohnhaften Senioren tun.
Von Paul Böhm

Regina Armbruster (3.v.r.) von der Unabhängigen Wählergemeinschaft kandidiert für das Bürgermeisteramt in Hohenburg.  Foto: Paul Böhm
Regina Armbruster (3.v.r.) von der Unabhängigen Wählergemeinschaft kandidiert für das Bürgermeisteramt in Hohenburg. Foto: Paul Böhm

Hohenburg.Bei der Nominierungsversammlung im Dorfgemeinschaftshaus in Allersburg hat in den vergangenen Tagen die unabhängige Wählergemeinschaft Hohenburg (UWG) Regina Armbruster einstimmig zur Bürgermeisterkandidatin für die Kommunalwahl am 15. März gewählt.

Wie Armbruster bei ihrem Eingangsstatement anmerkte, liegen ihr nicht nur die umfangreichen Planungen für die Weiterentwicklung des Marktes Hohenburg am Herzen, sondern auch der immer mehr an Bedeutung gewinnende demografische Wandel der Gesellschaft.

„Vor 150 Jahren lag die Lebenserwartung noch bei etwa 40 Jahren, heute hat sich das Lebensalter schon fast verdoppelt. Die Folge für uns ist auch in Hohenburg, dass die Senioren einen immer größeren Anteil der Bevölkerung ausmachen“, sagte sie. Für sie könne und müsse noch viel getan werden. Es brauche Anreize, um die Leute vom Sofa zu holen. „Sie müssen integriert werden und keiner von ihnen sollte zuhause vereinsamen.“

Auch in den vergangenen sechs Jahren hätten die UWG-Gemeinderäte dazu beigetragen, dass viele Straßen saniert, Felssicherungen angegangen und Brücken instand gesetzt worden sind. Die fünf Feuerwehren seien mittlerweile alle bestens ausgestattet. „Trotzdem konnte die Schuldenlast der Gemeinde enorm gesenkt werden. Das alles wäre ohne Zuschüsse, ohne die Stabilisierungshilfen und Bedarfszuweisungen des Freistaates Bayern nicht möglich gewesen“, sagte Regina Armbruster.

Doch keiner wisse, wie lange man noch aus diesen Fördertöpfen schöpfen könne. Umso wichtiger sei es, den Jahrzehnte langen Bemühungen von Kreisrat Sebastian Schärl und Altbürgermeister Gerhard Schärl zu folgen, um eine gerechte Verteilung der Ausgleichszahlungen für die Truppenübungsplatzrandgemeinden zu erhalten. „Nun, da sich Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger der Thematik annimmt, können wir wieder Hoffnung schöpfen“, sagte Armbruster bei der Nominierungsversammlung.

Es gebe noch viel zu tun und das ginge allen etwas an - unabhängig von Alter, Geschlecht und Parteienzugehörigkeit. „Unser Ziel ist es, eine sachlich und lösungsorientierte Gemeindepolitik zu betreiben. Ich will mich respektvoll und freundlich um die Anliegen der Bürger kümmern“, versprach die Bürgermeisterkandidatin.

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