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Politik

CSU-„Nachwuchs“ im Kreis hat viel vor

Die Junge Union Amberg-Sulzbach bereitet sich auf die Wahlen 2018 vor. Die Listenkandidaten wurden nominiert.

Bei der Klausurtagung der Jungen Union in Vilseck begrüßte der Kreisvorsitzende Henner Wasmuth (vorne, Zweiter von links) auch den JU-Ehrenkreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Dr. Harald Schwartz (links). Foto: asj
Bei der Klausurtagung der Jungen Union in Vilseck begrüßte der Kreisvorsitzende Henner Wasmuth (vorne, Zweiter von links) auch den JU-Ehrenkreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Dr. Harald Schwartz (links). Foto: asj

Vilseck.Wer große Aufgaben vor sich hat und in Ruhe nachdenken möchte, geht in Anlehnung an klösterliche Ordensregeln in Klausur. Diese selbstauferlegte Abgeschiedenheit der Jungen Union Amberg-Sulzbach führte nun ins Zollhaus nach Vilseck. Im Mittelpunkt stand der Blick auf die Wahlen 2018. Dafür nominierten die mehr als 20 Jungpolitiker einstimmig Kreisrat Michael Mertel als Vorschlag für eine Listenkandidatur zum Landtag. Auf der Liste für den Bezirkstag soll nach dem Willen der Teilnehmer Kreisvorsitzender Henner Wasmuth antreten. „Als junge Generation bringen wir viele Ideen in die Politik ein. Das können wir noch besser, wenn wir auch in den Parlamenten vertreten sind“, erklärt Wasmuth. Immerhin habe der Kreisverband mehr als 520 Mitglieder.

Dass sich die JUler viele Gedanken um die Zukunft machen, demonstrierte stellvertretender Kreisvorsitzender Jonas Dittrich im Arbeitskreis „Politik & Inhalte“: „Wir müssen den ländlichen Raum stärken, indem wir unter anderem Häuserleerstand in den Ortskernen bekämpfen. Eine Erhöhung des Steuerfreibetrages der Grunderwerbssteuer bei privatem Erwerb von Immobilien wäre ein guter Ansatz.“

Auch der Arbeitskreis Veranstaltungen mit stellvertretendem Kreisvorsitzenden Markus Schwab blickte ins neue Jahr: „Wir werden uns Bereichen wie Bildung, Ausbildung, Wirtschaft, Jugend, Soziales, Familie, Heimat, Umwelt und Landwirtschaft widmen. So wollen wir die Baustelle der neuen Polizeischule in Kastl besichtigen und uns mit der Präsidentin der Ostbayerischen Technischen Hochschule treffen. Nach dem großen Erfolg unserer Kneipentour mit den Bundestagslistenkandidaten werden wir dieses Format auch 2018 mit den Kandidaten für Land- und Bezirkstag wiederholen.“

Erwartungen an die Sondierung zwischen Union, FDP und Grünen standen im Mittelpunkt der Diskussion mit MdL und CSU-Kreisvorsitzendem Dr. Harald Schwartz. „Wichtig ist, vor Ort zu sein und zuzuhören, gerade der Jugend“, das erklärte der Ehrenkreisvorsitzende. Dann sei, wie er sagte, die Verteidigung der absoluten Mehrheit bei der Landtagswahl 2018 möglich. Wie das mit dem „vor Ort sein“ geht, setzte Schwartz dann auch gleich gemeinsam mit den JUlern um: Nach der Klausur besuchten sie gemeinsam die Vilsecker Kirwa. (asj)

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