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Ausbildung

Fachkräfte für digitalen Wandel nötig

Die IHK ehrte die besten Absolventen einer Aus- und Weiterbildung, darunter acht junge Absolventen aus der Region Amberg.

Ausgezeichnet wurden auch die Besten aus der Region Amberg/Amberg-Sulzbach bei der Feier der IHK in Regensburg. Foto: altrofoto.de
Ausgezeichnet wurden auch die Besten aus der Region Amberg/Amberg-Sulzbach bei der Feier der IHK in Regensburg. Foto: altrofoto.de

Amberg.Die 73 besten Absolventen einer Aus- und Weiterbildung in der gesamten Region ehrte die IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim am Freitag in der Regensburger Continental Arena. Von rund 5000 Prüfungsteilnehmern im Sommer 2017 glänzten die 37 gewerblich-technischen und 17 kaufmännischen Auszubildenden sowie 19 Weiterbildungskandidaten mit herausragenden Leistungen in ihrem Fach, heißt es in einer Mitteilung der IHK.

IHK-Vizepräsident Stefan Rödl und der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Weber überreichten den jungen Fachkräften Urkunden. Darunter befanden sich auch acht junge Leute aus dem Prüfbezirk Amberg-Sulzbach: Nina Häring, Mechatronikerin (Siemens AG Amberg), Natalie Heldrich, Kauffrau für Versicherungen und Finanzen Fachrichtung: Versicherung (Bayerischer Versicherungsverband Versicherungs-AG, München), Fabian König, Kaufmann im Einzelhandel (Lebensmittel Kredler, Vilseck), Marcel Sauer, Elektroniker für Geräte und Systeme (Siemens AG Amberg), Christina Schneider, Buchhändlerin (Buchhandlung Rupprecht GmbH Amberg, Vohenstrauß), Christoph Schweiger, Elektroniker für Betriebstechnik (Siemens AG Amberg), Tanja Wagner, Fachkraft für Lagerlogistik (Stahlgruber GmbH Sulzbach-Rosenberg) und Jennifer Zeuner, Verkäuferin (Poco Markt Amberg).

Bei seiner Rede motivierte IHK-Vize Rödl die Geehrten zu lebenslangem Lernen und die Unternehmen, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für eine Weiterbildung zu ermutigen. „Im digitalen Wandel wird die Aus- und Weiterbildung zu einer entscheidenden Stellgröße, um wettbewerbsfähig zu bleiben.“ Rödl. In fast jedem zweiten Industrieunternehmen fehlten heute schon Fachkräfte, die für das Fertigungs-Know-how der Industrie 4.0 dringend benötigt würden. „Industrie 4.0 ist keine plötzlich auftretende Erscheinung, sondern eine absehbare Entwicklung. Diese Revolution betrifft nicht nur einzelne Branchen oder Unternehmen“, gab Rödl zu bedenken.

Ständige Weiterentwicklung ist aus Sicht Rödls das Stichwort für die bildungspolitischen Rahmenbedingungen. Deshalb entwickelten die IHKs gemeinsam mit den Bildungspartnern den neuen Ausbildungsberuf „Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce“, der im August 2018 starten soll und Azubis für den Online-Handel fit macht.

In die Freude über das hohe Ausbildungsniveau mischt sich die Sorge um sinkende Absolventen-Zahlen an den Schulen. Seit 2010 können nicht mehr alle Ausbildungsplätze in der Oberpfalz und im Landkreis Kelheim besetzt werden. Im August 2017 waren noch über 3700 Stellen unbesetzt.

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