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Besuch

Krippen des Bischofs beeindrucken

Der Oberhirte des Bistums Regensburg nahm sich viel Zeit für die Besucher von den Krippenfreunden Vilseck und Umgebung.

Heinrich Ruppert, Wolfgang Albersdörfer, Bischof Rudolf Voderholzer und Landrat Richard Reisinger (v.l.) bestaunen die Krippen. Foto: Jakob Schötz, Bischöfliche Presse- und Medienabteilung
Heinrich Ruppert, Wolfgang Albersdörfer, Bischof Rudolf Voderholzer und Landrat Richard Reisinger (v.l.) bestaunen die Krippen. Foto: Jakob Schötz, Bischöfliche Presse- und Medienabteilung

Amberg.Es hat sich mittlerweile im Bistum Regensburg herumgesprochen, dass Bischof Rudolf Voderholzer ein Sammler und Befürworter von Krippen ist. Sei es die traditionelle Weihnachtskrippe oder Jahreskrippen, die Szenen aus der Heiligen Schrift zeigen. Krippen tragen dazu bei, so der Bischof, die Menschen auf leichte und künstlerische Weise an die Frohbotschaft des Christentums heranzuführen.

Nun hatte der Oberhirte Mitglieder der Krippenfreunde Vilseck und Umgebung sowie Landrat Richard Reisinger zu sich eingeladen, um ihnen einen Einblick in seine Sammlung zu gewähren. Dazu führte Bischof Rudolf die Delegation um den Vorsitzenden Wolfgang Albersdörfer, stellvertretenden Vorsitzenden und 3. Bürgermeister Heinrich Ruppert sowie Landrat Reisinger persönlich durch die Räume des Bischöflichen Ordinariates, in denen sich so manch ausgefallene Krippe befindet. Begeistert folgten die Besucher den Ausführungen von Bischof Rudolf, der neben traditionellen bayerischen und österreichischen Krippen auch Exponate aus Kenia, Peru, Tansania, vom Spielzeughersteller Lego, Miniaturkrippen in Nussschalen oder sogar eine aus weißer Spitze geklöppelte Krippe vorstellen konnte.

Die Krippenfreunde Vilseck und Umgebung hatten Bischof Rudolf zur Eröffnung der Krippenausstellung im vergangenen Jahr eingeladen, er muste aber aus Zeitgründen absagen. Am 3. Januar 2019 stattet der Bischof den Krippenbauern dann einen Besuch ab und lud sie dabei zu sich nach Regensburg ein. Für die 19 Männer und Frauen der Krippenfreunde sowie Landrat Reisinger nahm sich Bischof Rudolf zwei Stunden Zeit.

Seit vielen Jahren stellen die Krippenfreunde Vilseck und Umgebung im Landratsamt Amberg-Sulzbach eine große Landschaftskrippe aus. Alljährlich sorgen sie auch dafür, dass in der Advents- und Weihnachtszeit auf dem Vilsecker Marktplatz eine Freikrippe mit lebensgroßen Figuren zu sehen ist. Zudem bietet der Verein für alle Interessierten, die lernen wollen, wie man denn eine Krippe selber bauen kann, jährlich einen Krippenbaukurs an. Doch das Angebot richtet sich nicht nur an erwachsene „Krippenfans“. Mit besonderen Kursen für Acht- bis 14-Jährige soll das Interesse an der Tradition der christlichen Krippe schon bei den „Kleinen“ geweckt werden.

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