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Amberg
Freitag, 27. April 2018 19° 3

Bildung

Hochschulgrad in Amberg und in Vaasa

Die Hochschule in Vaasa in Finnland und die OTH Amberg-Weiden arbeiten zusammen – für noch attraktivere Abschlüsse.

Prof. Ronnie Sundsten und Prof. Dipl.-Ing. Ulrich Müller unterzeichnen das Abkommen. Foto: OTH

Amberg.In acht Semestern mit einem deutschen und einem finnischen Bachelor abschließen – das geht an der OTH in Elektrotechnik. Mit der Novia University of Applied Sciences in Vaasa (Finnland) wurde ein „Double Degree Programm“ gestartet. Es kann von Studierenden und Studienanfängern belegt werden. Dazu kamen Prof. Ronnie Sundsten, Leiter Elektrotechnik, und Prof. Charlotta Risku, Leiterin Energietechnologie, zur Vertragsunterzeichnung an die OTH Amberg-Weiden, heißt es in einer Mitteilung der Ostbayerischen Technischen Hochschule. Zwischen der OTH und der Uni in Vaasa gibt es seit mehreren Jahren eine enge Kooperation. Im Juni wurden bereits zwei Double Degree Abkommen mit der Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik für die Studiengänge Erneuerbare Energien und Umwelttechnik abgeschlossen. Mit der Unterzeichnung des Abkommens in der Elektrotechnik (Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik) können nun Studierende der OTH Amberg-Weiden in drei Studiengängen an diesem Double Degree Programm teilnehmen.

Der Vorteil: Mit einem internationalen Doppelabschluss haben die Absolventinnen und Absolventen beste Voraussetzungen für den Start in ihr Berufsleben. Dafür verbringen die Studierenden der OTH Amberg-Weiden auch ihr 7. Semester in Vaasa und hängen zusätzlich ein achtes Semester an, um den finnischen Abschluss zu erhalten. Die Vorlesungen in Finnland finden in englischer Sprache statt. Und: Umgekehrt verbringen die finnischen Studierenden ihre letzten beiden Semester in Amberg. Beide erhalten nach Abschluss je eine deutsche und dazu eine finnische Bachelorurkunde. Damit verfügen die Absolventen laut einer Mitteilung der OTH über „eine äußerst attraktive Erweiterung ihrer Berufsqualifikation“ und – quasi gratis dazu – auch eine wichtige persönliche Erfahrung durch das Leben in einem unserer EU-Partnerländer.

Grundsätzlich bestehen Fördermöglichkeiten für diesen Auslandsaufenthalt, zum Beispiel über das ERASMUS-Programm. Für weitere Auskünfte steht Marian Mure unter der Mailadresse m.mure@oth-aw.de vom International Office der OTH bereit.

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