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In der Gemeinde wird gebaut

Hinter Hohenburg liegt ein bauintensives Jahr, sagt Bürgermeister Florian Junkes. Das nötigt auch den Bürgern Respekt ab.
Von Paul Böhm

Richtungsweisend für die Entwicklung des Ortskernes in Hohenburg war die Eröffnung des Marktladens im Rathaus im Juli dieses Jahres gewesen. „Ein erster Schritt für die Weiterentwicklung unsere Heimatgemeinde
Richtungsweisend für die Entwicklung des Ortskernes in Hohenburg war die Eröffnung des Marktladens im Rathaus im Juli dieses Jahres gewesen. „Ein erster Schritt für die Weiterentwicklung unsere Heimatgemeinde", sagte Bürgermeister Florian Junkes. Foto: Paul Böhm

Hohenburg.Die Bürgerversammlungen in Hohenburg, Mendorferbuch und Allersburg waren auch heuer wieder die Informationsplattform für die Bürgerschaft gewesen. Dass eine Gemeinde nie fertig wird, ist eine ganz normale Sache, aber in Hohenburg ist man damit wieder ein gutes Stück vorangekommen, sagte Bürgermeister Florian Junkes.

Die millionenschweren Investitionen in die Daseinsvorsorge der Bürger sind zwar abgeschlossen, aber dennoch kann man von einem bauintensiven Jahr sprechen. „Manche Vorhaben waren Kraftakte gewesen, vieles war geplant, aber auch manche ,Baustelle‘ ist unvermutet dazugekommen“. Knapp 200 Tagesordnungspunkte sind heuer bei zehn Sitzungen des Marktgemeinderates abgearbeitet worden. Und was man eigentlich bei Bürgerversammlungen sehr selten hört, war die Anerkennung aus der Bevölkerung heraus, sowohl für die Verwaltung, den Bauhof und den Marktgemeinderat mit Bürgermeister Florian Junkes.

Erfreulich für die Entwicklung des Marktes Hohenburg, so Bürgermeister Florian Junkes, waren die seit 2016 gewährten Stabilisierungshilfen und Bedarfszuweisungen in Höhe von 2048860 Euro aus Mittel des Freistaates Bayern für die Hohenburger gewesen. Für den flächendeckenden Breitbandausbau hat der Markt Hohenburg eine Förderung von knapp 1,4 Millionen zugesprochen bekommen.

Belebung des Marktplatzes

Die Widmung der Ortsstraße „Am Sandberg“ im Baugebiet Schleicherberg Süd ist erfolgt und mit dem Marktladenkonzept haben die Hohenburger selbst für eine Belebung des Marktplatzes gesorgt. Für das Wohngebiet Köstläcker in Mendorferbuch ist die Auftragsvergabe zur Planung der Erschließungsstraßen erfolgt und den Radwegausbau von Schwarzmühle bis Adertshausen steht für 2020/2021 an, so die Information von Bürgermeister Florian Junkes. Die Gemeindeverbindungsstraßen Mendorferbuch-Lohe, Hohenburg- Mendorferbuch, Berghausen- Allersburg, Egelsheim-Kreisstraße AS2 und Voggenhof Spieshof sind inzwischen erneuert worden.

Ein erster Schritt im Rahmen der Ortskernsanierung wird in Hohenburg die Sanierung des ehemaligen Stadl-baueranwesens gleich neben dem Rathaus sein. „Mit einem Aufzug wird man künftig barrierefrei in die Verwaltung kommen.“ Man rechne damit, dass im nächsten Jahr die Baumaßnahme durchgezogen werden könne, so der Bürgermeister. „Mit der Sanierung erwarten wir uns einen gewissen Anschub für weitere Projekte“, sagte er.

Der neue Hohenburger Festplatz an der Uferpromenade ist fertiggestellt. „Die Kirwaleut haben dort einen Backofen gebaut und mit dem Feuerwehrfest zum 150-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Hohenburg steht im Mai 2020 ein großes Fest an“, so Junkes. Die Sanierung der Gemeindeverbindungsstraßen von Hohenburg bis zur Gemeindegrenze bei Ödallertshofen und von Adertshausen nach Allertshofen findet man für die nächsten Jahre im Bedarfsplan der Gemeinde. Im Bereich der Salvatorkirche wurde eine Felssicherung vorgenommen, die neue Brücke über den Hausner-Bach in Allersburg ist wieder befahrbar und in der Jakobusstraße hat man mit dem Abbruch eines leer stehenden Wohnhauses die Weichenstellung für den Staatsstraßenausbau in dieser Engstelle geschaffen.

Viel Aufwand für Friedhofsmauer

Anfang September haben die Mendorferbucher ihr neues Feuerwehrauto abgeholt. In Hohenburg hat man mit viel Aufwand die denkmalgeschützte Friedhofsmauer saniert und für den anstehenden Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Ransbach liegt der Förderbescheid im Rathaus vor. Für den Ortsstraßenausbau in Malsbach ist inzwischen die Auftragsvergabe gewesen und zur Funklochschließung hat es eine Abstimmung für die Realisierungsmodelle gegeben. All diese Maßnahmen spiegeln sich auch im Haushalt wieder. Fast genauso große wie Verwaltungshaushalt in Höhe von 3,2 Millionen Euro ist der Vermögenshaushalt mit 3,1 Millionen Euro gewesen.

FinanziellerHintergrund

  • Zukunft:

    „Und das trotz weiterer Investitionen“, so Bürgermeister Florian Junkes. (abp)

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