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Tradition

Krippenspiel stimmte auf Weihnachten ein

Der Heimatverein Rieden veranstaltete die 16. Stodlweihnacht. Bläserquartett und Posaunenchor gestalteten die Feier mit.
Von Hubert Söllner

Schülerinnen und Schüler der 1. bis 4. Klassen der Grundschule führten ein Krippenspiel auf, für das mit Strohballen im Stadel ein stimmungsvolles Ambiente geschaffen wurde.  Foto: Hubert Söllner
Schülerinnen und Schüler der 1. bis 4. Klassen der Grundschule führten ein Krippenspiel auf, für das mit Strohballen im Stadel ein stimmungsvolles Ambiente geschaffen wurde. Foto: Hubert Söllner

Rieden.Ein Lagerfeuer wies den Weg zur traditionellen Stodlweihnacht des Heimatvereins. Mit dem Lied „Es kommt ein Schiff geladen“ begrüßte der Posaunenchor der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde unter Leitung von Sabine Müller die Besucher, die den Rösslwirtsstodl füllten. Viele hatten sich am Marktplatz getroffen, auf die Stodlweihnacht eingestimmt und sich dann mit Fackeln und Laternen, geführt von Max Wagner, auf den Weg zum Schweinsberg gemacht.

Mit Liedern wie „Der Engel des Herrn“ und „Es wird scho glei dumpa“ leitete ein Bläserquartett der Blaskapelle St. Georg – Miroslaw Zgrzendek und Sophie Rüth (Trompeten), Manuel Kraus und David Meier (Tenorhorn) auf das Krippenspiel über. Dafür war mit Strohballen im Stadel ein stimmungsvolles Ambiente geschaffen worden.

Schülerinnen und Schüler der 1. bis 4. Klassen der Grundschule hatten mit Michaela Hetzenecker das Spiel „Hört, ihr Menschen, ich habe eine Nachricht zu bringen“ einstudiert. Ein Herold verkündete die Anordnung von König Herodes zu einer Volkszählung. Danach waren alle Juden zu ihren Geburtsorten unterwegs, darunter auch Maria und Josef, denen schon die Beine wehtaten und die auch keine Herberge fanden. „Gott wird es Euch lohnen“, sagten sie dem Wirt, der ihnen einen Stall als Unterkunft überließ. „Fürchtet Euch nicht, es ist heute der Heiland geboren“ – verkündeten Engel den Hirten. Der große Stern wies den drei Gelehrten aus dem Morgenland, die auch beim König Herodes nach dem neuen König der Juden fragten, den Weg zur Krippe. Das weihnachtliche Spiel wurde von den Hirt’n, dem Bläserquartett und dem Posaunenchor, die auch weiter mit Liedern und Musik auf Weihnachten einstimmten, musikalisch mitgestaltet.

„Jeden Tag ein wenig Liebe schenken, heißt jeden Tag ein wenig Weihnachten haben. Und wer Liebe schenkt bekommt auch Liebe zurück“, gab neben den Wünschen für ein frohes Weihnachtsfest und ein friedvolles neues Jahr 2. Bürgermeister Josef Weinfurtner auch im Namen der Marktgemeinde den Besuchern mit auf den Weg.

Der Vorsitzende des Heimatvereins Hubert Haas las ein Weihnachtsgedicht vor, dankte allen, die bei der 16. Stodlweihnacht mitwirkten, besonders auch Johann Hass, der den Stadl seit Jahren zur Verfügung stellt.

Das Krippenspiel

  • Begleitung:

    Das Weihnachtsspiel der Schüler wurde von den Hirten, dem Bläserquartett und dem Posaunenchor musikalisch mitgestaltet. (azd)

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