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Glaube

Liebes-Geschichte zum Auftakt

Der Chor „DJK Spezial“ eröffnete in Ensdorf den „Leuchtenden Advent“. Lieder und die Suche nach Gott standen im Zentrum.
Von Hans Babl

Der Chor
Der Chor "DJK Spezial" öffnete in Ensdorf das erste Fenster der Aktion "Leuchtender Advent". Foto: Babl

Ensdorf.Zum zwölften Mal werden in Ensdorf am Klostergebäude an der Hauptstraße links vom Torbogen während der Vorweihnachtszeit Fenster zum Motto „Leuchtender Advent“ eröffnet. Heuer machte der Chor „DJK Spezial“ am 1. Adventssonntag den Anfang mit „Vom Dunkel zum Licht“. Am kommenden Sonntag öffnet um 17 Uhr der Katholische Frauenbund das zweite Fenster.

Das Fenster hat Johann Frind gestaltet. Bei der Eröffnung des Fensters wurde die Geschichte von Wassili, einem armen Bauern, der mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn Aljoscha in einem kleinen Dorf mitten in Russland lebte, in verteilten Rollen vorgelesen. Der Inhalt: Das Haus war klein, aber es hatte große Fenster in einem wunderschönen Garten mit einem Birnbaum, Der Sohn wurde sehr krank und sein Vater machte sich im tiefen Winter auf, um Gott zu suchen, ihn zu bitten, dem Aljoscha zu helfen. Einen alten Mann fragte er nach schon langer Suche nach dem Weg zu Gott. Dieser wusste es auch nicht und meinte, er müsse noch weiter gehen. Ihm gab Wassili wegen der bitteren Kälte und dessen Husten seinen Schal und seine Mütze. Dazu wurde das Lied „Tragt zu den Kranken ein Licht, sagt allen; Fürchtet euch nicht …“ gesungen.

Ein Licht für die Traurigen

Auf dem weiteren Weg traf Wassili zunächst einen weinenden kleinen Jungen, der traurig war, weil sein Schlitten kaputt war. Er reparierte ihn. Dazu stimmte der Chor das Lied: „Tragt zu den Traurigen ein Licht …“ an. Dann begegnete Wassili in der Geschichte eine junge Frau, die kein Essen für ihre drei kleinen Kinder hatte. Dieser gab er seine Tasche voller Essen.

Nach dem nächsten Lied hatte der Vater in der Weihnachtsgeschichte Bedenken, ob Gott seinem Sohn noch helfen werde, weil er doch keine Geschenke mehr für ihn mitbringe. So wurde der Mann traurig und weinte, sah aber plötzlich in der Ferne ein Licht, das bei seinem Näherkommen immer heller und größer wurde und stellte fest, dass er wieder zu Hause war. Als er die Tür öffnete, sprang sein Sohn Aljoscha lachend heraus. Seine Frau erzählte: Denk dir nur, ein alter Mann ist gekommen, der Schal und Mütze auf hatte wie du. Nach einem Tee ging es Aljoscha schon besser.

Der Sohn wurde wieder gesund

Dann kam ein kleiner Junge mit einem Schlitten und tummelte sich mit unserem Sohn im Schnee, später eine junge Frau mit einer großen Tasche voller Essen. Unser Sohn aß und wurde wieder ganz gesund. Jeder hatte zudem eine Kerze mitgebracht. Die brennen jetzt hell und klar und erleuchten unser ganzes Haus.

Die Aktion

  • Konzept:

    Die Fenster von „Leuchtender Advent“ werden bis zum 6. Januar (Fest der heiligen Drei Könige) täglich von 6 bis 8 Uhr und von 16 bis 22 Uhr erhellt.

  • Termin:

    Am kommenden Sonntag öffnet um 17 Uhr der Katholische Frauenbund das zweite Fenster. Den Auftakt machte der Chor „DJK Spezial“ am 1. Adventssonntag mit der Geschichte „Vom Dunkel zum Licht“. (abl)

Nach dem Lied: „Tragt in die Welt ein Licht …“ zeigte sich Wassilis Frau in der Geschichte überglücklich. Freudentränen liefen ihr übers Gesicht. Alle drei schauten die Kerzen an. Der Wind, der vorher laut geblasen hatte, wurde ganz still. Still brannten die Kerzen. Und Wassili schaute still vor sich hin. Hatte er Gott nun gefunden?

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