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Geschäftsführer besucht Hirschwald

Der Chef des Naturparkverbands Bayern besucht den Park in Amberg-Sulzbach. Vor allem das Fledermaushaus beeindruckte ihn.

  • Arjen de Wit (rechts) zu Besuch im Feldermaushaus.Foto: Naturpark Hirschwald
  • Die Hörstationen im Ammerbachtal probierte Arjen de Wit gleich aus. Foto: Naturpark Hirschwald

Ensdorf. In Bayern gibt es 19 Naturparke, die 30 Prozent der Landesfläche einnehmen. Der Naturparkverband Bayern mit Sitz in Eichstätt vertritt die Interessen der bayerischen Naturparke. Kürzlich besuchte der neue Geschäftsführer des Verbandes, Arjen de Wit, auch den Naturpark Hirschwald in Amberg-Sulzbach.

De Wit machte sich in Begleitung des 1. Vorsitzenden Markus Dollacker und der Geschäftsführerin Isabel Lautenschlager ein Bild von den abwechslungsreichen Landschaften und den verschiedenen Projekten des Naturparks wie den Kunstwanderstationen und den Hörstationen im Landschaftsschutzgebiet Ammerbachtal. Höhepunkt der Informationsreise war aber sicher der abendliche Besuch des Fledermaushauses in Hohenburg mit der einzigen Wochenstube der Großen Hufeisennase (Fledermaus) in Deutschland. Betreuer Johannes Pirner stellte das Haus und seine Bewohner vor. In der Dämmerung wurde der Ausflug der Tiere auf die nächtliche Jagd beobachtet. Auch bei Arjen de Wit, der schon viele Naturparkprojekte kennenlernen konnte, hinterließ der Besuch einen bleibenden Eindruck.

Ranger für den Park

Gesprächsthema war unter anderem auch die jüngste Kabinettsentscheidung der bayerischen Regierung, die Naturparke in Bayern künftig besser zu fördern. So sollen Personalstellen für Naturpark-Ranger geschaffen werden, ebenso wird es langfristig ein Konzept für Naturpark-Infozentren geben. Auch der Naturpark Hirschwald stelle sich gerne diesen neuen Herausforderungen, meint Johannes Pirner. Auch der erste Vorsitzende und die Geschäftsführerin sehen großes Potenzial für den Einsatz der Ranger auch in der Umweltbildung.

Landeskundlicher Rundweg

Im Naturpark Hirschwald gibt es einen landeskundlichen Rundweg am Ammerbach. Auch hier machte sich Arjen de Wit ein Bild von der Anlage.

Der Naturpark wurde als 17. bayerischer Naturpark 2006 ausgewiesen. Nach eigenen Angabe ist der Hirschwald das Herzstück des Naturparks. Er ist Heimat zahlloser Tiere und Pflanzen - unter ihnen auch ganz selten gewordene Exemplare. Und um deren Ruhe nicht zu stören, führen nur wenige Wanderwege durch den Wald. Hier gibt es zum Beispiel Schwarz-, Rot- und Damwild.

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