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„Neue Mitte“ weckte Interesse

Neubau des Kindergartens hat für die CSU Ebermannsdorf-Pittersberg höchste Priorität. Der Wahlkampfauftakt zog viele Bürger an.

Zahlreiche Gäste waren zum Wahlkampfauftakt der Ebermannsdorfer CSU mit Bürgermeisterkandidat Erich Meidinger gekommen.  Foto: Thomas Wiedenbauer
Zahlreiche Gäste waren zum Wahlkampfauftakt der Ebermannsdorfer CSU mit Bürgermeisterkandidat Erich Meidinger gekommen. Foto: Thomas Wiedenbauer

Ebermannsdorf.Bei der Informationsveranstaltung der CSU Ebermannsdorf-Pittersberg im Pfarrheim freuten sich die Kandidaten um Ortsvorsitzenden und CSU-Bürgermeisterkandidaten Erich Meidinger über den sehr guten Besuch und den regen Austausch mit den Bürgern. Zuerst stellten die Kandidaten sich und ihre Ziele vor.

Meidinger führte am Abend durch das Programm. Die CSU Ebermannsdorf-Pittersberg hatte sich im Vorfeld monatelang Gedanken gemacht, wie sie ihre Ideen sowie die berechtigten Einwendungen und Anregungen aus der Bürgerschaft zu akuten Themen wie der „Neuen Mitte“ in ein schlüssiges und „zukunftsweisendes Programm“ zusammenführen könnte, so Meidinger. Neue Gestaltungs- und Nutzungsmöglichkeiten für den Dorfweiher in Pittersberg, die Busbeförderung in allen Ortsteilen und eine rasche Unterstützung der Feuerwehren auf Grundlage eines Bedarfsplans am Beispiel des Neubaus des Feuerwehrgerätehauses in Ebermannsdorf und die Vervollständigung des Radwegenetzes erklärte Meidinger mit einer Bilder-Präsentation. Diese gipfelte im Thema, das wohl die meisten mit Spannung erwartet hatten: die „Neue Mitte“.

Kindergarten ist überbelegt

Meidinger betonte, dass er und seine Kandidaten mit ihren Vorschlägen ein konkretes Angebot für die oft zitierte „bedarfsgerechte“ Umsetzung machen wollten. Der Kindergarten sei mit derzeit 117 Kindern völlig überbelegt, da er nur für 90 Kinder ausgelegt sei. Auf Nachfrage erklärte er, dass die Zahl der Kinder im kommenden Jahr auch ohne Gastkinder so hoch sei. Mittlerweile platze die Einrichtung aus allen Nähten und es fehle an Räumen. Deswegen sei eines der drei Gebäude, das die CSU zeitnah bauen wolle, ein neuer Kindergarten. Dieser könne mit dem Wald und dem Garten des bestehenden verknüpft werden.

Außerdem erklärte Meidinger die Dringlichkeit eines neuen Rathauses in der neuen Mitte. So könne der zukünftige Trauungssaal von der Evangelischen Pfarrgemeinde mitgenutzt werden, die ihr Gemeindehaus in der Gartenstraße aufgibt. Zuletzt wolle die CSU ein Dienstleistungsgebäude mit Arzt, Physiotherapeut und Bank sowie der Möglichkeit einer Unterbringung von Bäckerei und Metzgerei schaffen. Nur so könne die medizinische Grundversorgung für die Gemeinde aufrechterhalten werden. Meidinger stellte klar, dass er es bevorzuge, dieses Gebäude ohne fremden Investor zu bauen. Eine Möglichkeit sei die Gründung einer Kommunal-GmbH. Er sei auch bereit - wie er auf Nachfrage erklärte - die Geschäftsführung zu übernehmen. Außerdem warb Meidinger für die Idee eines Parks. Er hofft auf viele Ideen aus der Bürgerschaft, wie man diesen gestalten könne, und bot der Ortsgruppe des Bund Naturschutz an, von Anfang an zusammenzuarbeiten.

Fläche für Markt reservieren

Meidinger erklärte, dass er dafür kämpfen wolle, gute Einkaufsmöglichkeiten nach Ebermannsdorf zu holen. Deswegen wolle er die für den Markt vorgesehene Fläche nicht anderweitig bebauen, sondern für eine spätere, mögliche Ansiedlung des Marktes reservieren – ob mit einer „Grünfläche oder einer Blühwiese“, müsse man mit den Bürgern besprechen.

In der Fragerunde betonte Meidinger unter anderem, dass er alle Einwendungen und Ideen ernst nehme. Das Zuhören und das Gespräch mit den Bürgern sei ihm schon immer ein Herzensanliegen. Der Hohenburger Bürgermeister Florian Junkes bat zum Schluss um Vertrauen bei der Wahl zum Kreistag.

Bilanz

  • Gespräche:

    Viele Gäste blieben noch länger sitzen, um die diversen Themen zu diskutieren.

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