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Amberg
Samstag, 22. September 2018 15° 4

Preisverleihung

Regierungspräsident ehrt 21 Schüler

Kinder und Jugendliche aus der Region Amberg gewinnen beim 65. europäischen Wettbewerb „Denk mal – worauf baut Europa?“

Regierungspräsident Axel Bartelt (hinten Mitte), die geehrten Schülerinnen und Schüler sowie Vertreter der Schulen aus Stadt Amberg und aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach Foto: Regierung der Oberpfalz/Roth
Regierungspräsident Axel Bartelt (hinten Mitte), die geehrten Schülerinnen und Schüler sowie Vertreter der Schulen aus Stadt Amberg und aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach Foto: Regierung der Oberpfalz/Roth

Amberg.Regierungspräsident Axel Bartelt und Bezirkstagspräsident Franz Löffler, die zusammen die Schirmherrschaft über den Wettbewerb in der Oberpfalz übernommen hatten, ehrten die Landessiegerinnen und Landessieger sowie Bundessiegerinnen und Bundessieger des 65. Europäischen Wettbewerbs „Denk mal – worauf baut Europa?“ im Spiegelsaal der Regierung der Oberpfalz in Regensburg.

Prämiert wurden die Arbeiten von 117 Schülerinnen und Schülern aus 28 Schulen aller Schularten in der Oberpfalz. Dazu gehörten auch Kinder und Jugendliche aus Bildungseinrichtungen der Region: Vom Max-Reger-Gymnasium Amberg waren es drei Schüler, vom Erasmus-Gymnasium Amberg zwei Schüler, von der Dreifaltigkeits-Mittelschule Amberg zwölf Schüler und von der Grundschule Ammerthal vier Schüler. Bei der Preisverleihung mit dabei waren auch Landrätin Tanja Schweiger (Landkreis Regensburg), die beiden Ministerialbeauftragten für Realschulen und Gymnasien in der Oberpfalz, Maria Kinzinger und Franz-Xaver Huber, der Bereichsleiter für Schulen an der Regierung der Oberpfalz, Thomas Unger, sowie eine Vielzahl von Vertretern der Schulämter und Schulen.

In enger Anlehnung an das Europäische Kulturerbejahr 2018 beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit folgenden Fragen: Wo erkennen wir das europäische Erbe in unseren Städten, Dörfern und Kulturlandschaften wieder? Was verbindet uns? Was wollen wir verändern? Was können wir lernen? Was entdecken wir neu und überrascht uns? Neben Bildern, Animationsfilmen, gebastelten Modellen, Musikvideos, Essays und Comics wurden bundesweit auch selbst programmierte Apps und Computerspiele eingereicht.

Wettbewerb

  • Bundesebene:

    52 Schülerinnen und Schüler aus der Oberpfalz qualifizierten sich mit ihren Arbeiten für die Auswahl des Wettbewerbs auf Bundesebene qualifizieren und errangen dort 23 Preise.

  • Träger:

    Der deutsche Bundespräsident, das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie die Kultusminister-Konferenz sind Träger des Wettbewerbs. Weitere Infos unter www.europaeischer-wett.bewerb.de.

Drei der bundesweitbesten Arbeiten stammen von Schülerinnen und Schülern der Gustav-von-Schlör Schule aus Weiden (FOS/BOS). Extra ausgezeichnet wurde die Theo-Betz-Grundschule Neumarkt i.d.OPf. für den Beitrag auf der digitalen Kommunikationsplattform eTwinning. Die Kommunikationsplattform bietet Schulklassen die Möglichkeit, die Aufgaben des Europäischen Wettbewerbs zusammen mit Schulklassen aus dem Ausland zu erarbeiten.

Bartelt betonte, dass es zu Europa keine Alternative gebe. Ein Land könne die Vielfalt an Herausforderungen, wie beispielsweise die Stabilität des Euro, die Sicherung des Friedens oder die Aufnahme von Flüchtlingen nicht alleine bewältigen. Europa sei nicht nur die Angelegenheit der Regierungen, sondern Europa sei für alle Bürgerinnen und Bürger wichtig. „Hört nicht auf, euch weiterhin für Europa zu engagieren – Europa ist alle Mühe wert!“, appellierte der Regierungspräsident an die Schülerinnen und Schüler.

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