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Amberg
Freitag, 27. April 2018 13° 2

Kultur

Swing im Original wird Amberg begeistern

Das Glenn Miller Orchestra bringt den Swing und das gesamte Lebensgefühl der 1930er Jahre live in das Amberger Stadttheater.

Das hat Stil, das hat Charme, das hat – Swing: Die beeindruckende Bandbreite von „It’s Glenn Miller Time“ lässt von der ersten Minute an keinen Zweifel am Können der exzellenten Musiker. Foto: Sebastian Schramm

Amberg.Wenn das Glenn Miller Orchestra – „directed by Wil Salden“ – am Samstag, 20. Januar, ab 19.30 Uhr mit dem neuen Programm „It’s Glenn Miller Time“ im Stadttheater Amberg am Schrannenplatz aufwartet, dann verwandelt es den Saal in einen Swing-Tempel und bringt das Lebensgefühl der 30er und 40er-Jahre zurück. Davon sind die Veranstalter aus dem Kulturamt der Stadt Amberg restlos überzeugt – allemal mit guten Gründen.

In jenen Jahren im vergangenen Jahrhundert und einem ganzen Jahrtausend entstand einer der weltoffensten, unbeschwertesten, mitreißendsten Musikstile aller Zeiten: der Swing. Das Glenn Miller Orchestra ist durch zahlreiche Tourneen sowie Rundfunk- und Fernsehauftritte eines der weltweit gefragtesten Swing-Ensembles.

Ein unverwechselbarer Sound

Mit dem unverwechselbaren, auffallend harmonischen und zugleich elektrisierenden Sound werden zeitlose Welthits aus den USA wie „In The Mood“, „Pennsylvania 6-5000“, „String of Pearls“, „Moonlight Serenade“ und viele andere Hits mehr präsentiert, die längst Evergreens sind – wenn nicht gar schon kulturelles Welterbe.

Die beeindruckende Bandbreite von „It’s Glenn Miller Time“ lässt von der ersten Minute an keinen Zweifel am Können der exzellenten Musiker. Dass im Glenn Miller Orchestra die Blechbläser in der Überzahl sind, macht in der großen Big-Band-Besetzung eben gerade den unverwechselbaren Glenn-Miller-Sound aus. Und auch nach inzwischen mehr als 75 Jahren seit der Gründung des Glenn Miller Orchestras wird die Musikwelt immer noch mit zahlreichen unvergesslichen Tunes und Arrangements bereichert.

Bis heute sind Glenn Miller und seine Musik rund um den gesamten Globus bekannt und beliebt. Nach dem frühen Tod des Meisters im Jahre 1944 trat das Orchester zunächst einmal sogar ohne Dirigenten auf. Doch zu einer klassischen Big Band gehört ein Leiter, der auch mehr ist als ein Dirigent: einer, der das Orchester musikalisch führt, aber die Musiker auch motiviert und zu Höchstleistungen anspornt.

Auch Original-Noten aufgespürt

In der Nachfolge Glenn Millers übernahmen Tex Beneke und eine Reihe anderer, stets herausragender Orchesterchefs die Leitung dieser Big Band. Am 16. März 1990 übertrug der Präsident der Glenn Miller Productions Davis Mackay Jr. schließlich dem Niederländer Wil Salden die Leitung des Glenn Miller Orchestras für Europa.

Wil Salden studierte an der Musikhochschule in Maastricht. Während seines Studiums trat er mit kleineren Musikgruppen auf und gründete bald seine eigene Band. Auf Konzertreisen hatte er immer wieder erlebt, wie die authentische Musik Glenn Millers nach wie vor die Konzert- und Ballbesucher begeistert. Und Wil Salden zog die Konsequenz daraus und baute sein Repertoire nach und nach um. Perfektionist, der er ist, befasste er sich mit den Quellen der Geschichte Glenn Millers und wurde fündig. Es gelang ihm, das Original-Notenmaterial aufzuspüren – und so konnte er die authentischen Arrangements von Glenn Miller übernehmen und aufführen.

Samstag: Konzert ausverkauft

Die Verantwortlichen im Kulturamt freuen sich bereits morgen, Samstag, bei „The Magic of Queen – Classic“ mit Markus Engelstädter über ein ausverkauftes Stadttheater. Kurzentschlossene sollten sich also nicht mehr vergeblich auf den Weg ins Theater machen, heißt es aus dem Kulturamt dazu.

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