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Kommunalwahl

100 Prozent für Löffler als Landrat

Die Delegierten der CSU wählten am Samstag den amtierenden Chamer Landkreischef einstimmig erneut zum Kandidaten.
Von Elisabeth Angenvoort

Rückenstärkung: Franz Löffler (Mitte) mit seiner Frau Andrea und (von links) Ludwig Reger, MdL Dr. Gerhard Hopp, Markus Müller sowie CSU-Kreisvorsitzender und MdB Karl Holmeier Fotos: E. Angenvoort
Rückenstärkung: Franz Löffler (Mitte) mit seiner Frau Andrea und (von links) Ludwig Reger, MdL Dr. Gerhard Hopp, Markus Müller sowie CSU-Kreisvorsitzender und MdB Karl Holmeier Fotos: E. Angenvoort

Cham.Dass Franz Löffler bei der Kommunalwahl 2020 erneut für die CSU als Landratskandidat antreten würde, war bekannt. Am Samstag erhielt er bei der Aufstellungsversammlung im Randsbergerhof in Cham offiziell die überwältigende Bestätigung: 148 von ebensovielen abgegebenen gültigen Stimmen.

Die Atmosphäre im Saal war bereits im Vorfeld uneingeschränkt optimistisch gewesen. „Wir haben einen der besten Landräte, den es überhaupt gibt“, sagte Fritz Stuber vom Ortsverband Wald: „Weil er wirklich für die Menschen da ist.“

Starker Rückhalt für Löffler

Der CSU-Kreisvorsitzende Karl Holmeier begrüßte neben der „Stärke der CSU“ – die Mitglieder zahlreicher innerparteilicher Verbände – MdL Dr. Gerhard Hopp, den Bürgermeister der Stadt Rötz, Ludwig Reger, den stellvertretenden Landrat Markus Müller sowie Löfflers Vorgänger im Amt, Ernst Girmindl und Theo Zellner. In einem kurzen Rückblick auf den CSU-Parteitag vom 18. Oktober skizzierte Holmeier zunächst die aktuellen Themen. Insbesondere habe man die Länder-Öffnungsklausel bezüglich der Grundsteuer-Reform sowie die Regierungserklärung zum Thema Künstliche Intelligenz im Fokus; das Thema Organspende stehe ebenso auf der Liste wie Mobilität, Landwirtschaft und die Frauenquote.

Kommunalpolitik

Franz Löffler soll wieder Landrat werden

Die CSU-Kreisvorstandschaft sprach sich einstimmig für den amtierenden Landkreis-Chef von Cham als Kandidaten aus.

Alois Weber, Mainsbauern: „Franz Löffler leistet hervorragende Arbeit. Es würde mich schon sehr wundern, sollte er nach derart gelungener Arbeit nicht wieder zum Landrat gewählt werden! Es geht darum, ihn mit Rückenwind in die Wahl zu schicken“. Fotos: E. Angenvoort
Alois Weber, Mainsbauern: „Franz Löffler leistet hervorragende Arbeit. Es würde mich schon sehr wundern, sollte er nach derart gelungener Arbeit nicht wieder zum Landrat gewählt werden! Es geht darum, ihn mit Rückenwind in die Wahl zu schicken“. Fotos: E. Angenvoort

MdL Dr. Gerhard Hopp sagte, die Anwesenheit von 149 Delegierten mache deutlich, wie stark der Rückhalt für den Landrat in der Partei sei. Man könne sich deshalb so gut im Landkreis behaupten, „da die Menschen in unser Team vertrauen, weil wir uns an der Sacharbeit orientieren“ und „in München das Gleiche sagen wie daheim.“ Die Gesellschaft als Ganzes zusammenzuhalten, sei angestrebtes Ziel: „Das kann nur die CSU als Volkspartei“. Löffler sei in München durchaus ein „politisches Schwergewicht wie kaum ein anderer Landrat in Bayern“. Diese vertrauensvolle Zusammenarbeit wolle man erhalten: „Deshalb ist heute ein guter Tag. Wir werden alles dafür tun, dass sich der Landkreis weiter positiv entwickelt“, betonte Hopp.

Roswitha Meier, Roding: „ich stehe voll hinter dem, was Franz Löffler bisher geleistet hat. Es gibt nichts Besseres für den Landkreis. Deshalb habe ich mich in die Kreistagsliste eintragen lassen, da ich eine totale Befürworterin seiner Arbeit bin.“ Fotos: E. Angenvoort
Roswitha Meier, Roding: „ich stehe voll hinter dem, was Franz Löffler bisher geleistet hat. Es gibt nichts Besseres für den Landkreis. Deshalb habe ich mich in die Kreistagsliste eintragen lassen, da ich eine totale Befürworterin seiner Arbeit bin.“ Fotos: E. Angenvoort

Als einstimmig gewählter Vorsitzender des Wahlausschusses übergab er das Wort an Löffler, nachdem keine weiteren Vorschläge bezüglich eines Kandidaten zur Landratswahl eingegangen waren. Wahlen seien die Grundlage einer funktionierenden Demokratie, sagte dieser. Das „beste Rezept“ dafür, dass man auch in schweren Zeiten etwas bewegen könne, sei die Vertrauensbasis. Auch nach fast 20-jähriger Amtszeit, als Bürgermeister, im Bezirk Oberpfalz und als Landrat, sei immer noch die Begeisterung für die Heimat seine Motivation.

Engelbert Weber, Wald: „Es ist kein besserer Landrat möglich“. Franz Löffler setze sich seit vielen Jahren zu 100 Prozent für den Landkreis ein und sei immer nahe an den Menschen, war die übereinstimmende Meinung. Fotos: E. Angenvoort
Engelbert Weber, Wald: „Es ist kein besserer Landrat möglich“. Franz Löffler setze sich seit vielen Jahren zu 100 Prozent für den Landkreis ein und sei immer nahe an den Menschen, war die übereinstimmende Meinung. Fotos: E. Angenvoort

Wiederholt sei er gefragt worden, ob er nicht auch auf Bundesebene tätig werden wolle. Doch seine „Leidenschaft ist und bleibt die kommunale Ebene!“ – ein klares Statement, das die Delegierten mit spontanem Beifall anerkannten. In den vergangenen zehn Jahren habe man viel erreicht, führte Löffler aus: „Wir stehen als besonders attraktive Region im Herzen Europas da.“ Heute verzichte er jedoch auf eine „Leistungsschau der Vergangenheit“ zugunsten der Analyse von Gegenwart und Zukunft.

Politik

Viel Skepsis zur Frauenquote in der CSU

Die Christsozialen sollen per Satzung jünger und weiblicher werden. CSU-Verantwortliche im Landkreis sind eher skeptisch.

Blick in die Zukunft

Standing Ovations: Die Delegierten zeigten bei der Nominierungsversammlung im Randsbergerhof in Cham ihre Wertschätzung mit minutenlangem Beifall nach der Wahl. „Die Kraft der Menschen ist das Beste“, sagte Franz Löffler.  Fotos: E. Angenvoort
Standing Ovations: Die Delegierten zeigten bei der Nominierungsversammlung im Randsbergerhof in Cham ihre Wertschätzung mit minutenlangem Beifall nach der Wahl. „Die Kraft der Menschen ist das Beste“, sagte Franz Löffler. Fotos: E. Angenvoort

Erst am Vortag sei er von einem Radiosender gefragt worden, ob die Anzeichen einer sich abkühlenden Wirtschaft im Landkreis spürbar seien. Er sei froh, darauf antworten zu können, dass der Landkreis breit genug aufgestellt sei, um derartige Auswirkungen auszugleichen. Große Handlungsfelder blieben Bildung, Innovation, Digitalisierung, Mobilität, Ökologie und Nachhaltigkeit. Der Landkreis müsse zudem als Gesundheitsstandort ausgebaut werden. Wichtiger denn je sei die Erhaltung der sozialen Balance. Der Landkreis werde all diese Herausforderungen „gut bewältigen“, zeigte sich Löffler überzeugt: „Garant dafür sind die Menschen, die kräftig anpacken.“

Nach der unter minutenlangem Beifall bestätigten einstimmigen Wahl Löfflers zum Landratskandidaten der CSU sagte Hopp, der Landkreis sei „in allerbesten Händen. Wir wollen alles daran setzen, dass es so bleibt.“

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