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100 Prozent für Markus Ackermann

Vier Listen nominieren den 58-jährigen Bürgermeister von Waldmünchen zum Kandidaten für die kommende Wahl.
Von Petra Schoplocher

Sie stehen zu, vor und hinter ihrem Bürgermeister: Zur Nominierungsversammlung hatten sich etliche Waldmünchner eingefunden, die auf den Listen von CSU, Jungen Waldmünchnern, WUL und WWL kandidieren. Sie alle zeigten Flagge.  Fotos: Petra Schoplocher
Sie stehen zu, vor und hinter ihrem Bürgermeister: Zur Nominierungsversammlung hatten sich etliche Waldmünchner eingefunden, die auf den Listen von CSU, Jungen Waldmünchnern, WUL und WWL kandidieren. Sie alle zeigten Flagge. Fotos: Petra Schoplocher

Waldmünchen.Mit dem bestmöglichen Ergebnis schicken die CSU-Gruppen und -Verbände „ihren“ Bürgermeister Markus Ackermann erneut ins Rennen. Für noch mehr Rückenwind als die 100 Prozent Ja-Stimmen dürften die Statements sorgen, mit denen CSU, WUL, WWL und Junge Waldmünchner begründeten, warum „es keinen besseren und kompetenteren Kandidaten“ gebe als den 58-Jährigen.

Martina Mathes, die für die CSU sprach, machte dies (auch) an sich ganz persönlich fest. „Mir gefällt’s hier so gut, dass ich nicht weggehe“, betonte die frühere Leiterin der Wirtschaftsschule, die in Amberg ein Haus hat, „aber lieber in dieser liebens- und lebenswerten Stadt“ ist. Doch sie führte auch objektive Argumente an, wie: „Schulden gedrittelt, Gewerbesteuereinnahmen versechsfacht“. Oder Ackermanns Fähigkeit zu strategischem Vorgehen. Das Gasthaus Kamm stand an der Spitze einer Beispielreihe, bei dem mit minimalem städtischem Finanzaufwand maximaler Gewinn und Mehrwert erreicht werde.

„Grüner Daniel Düsentrieb“

45 Millionen Euro wurden in seiner Amtszeit bisher investiert, die Schulden zugleich abgebaut und wichtige Indexes verbessert: Markus Ackermann legte eine „tolle Erfolgsbilanz“ (CSU-Vorsitzender Martin Frank) vor und sprach von einer „klar wahrnehmbaren Dynamik“. Der Bürgermeister sieht sich als Teamplayer und möchte in und mit diesem gerne „weiterarbeiten für unsere schöne Stadt.“ Fotos: Petra Schoplocher
45 Millionen Euro wurden in seiner Amtszeit bisher investiert, die Schulden zugleich abgebaut und wichtige Indexes verbessert: Markus Ackermann legte eine „tolle Erfolgsbilanz“ (CSU-Vorsitzender Martin Frank) vor und sprach von einer „klar wahrnehmbaren Dynamik“. Der Bürgermeister sieht sich als Teamplayer und möchte in und mit diesem gerne „weiterarbeiten für unsere schöne Stadt.“ Fotos: Petra Schoplocher

„Grüner Daniel Düsentrieb“ wurde der vierfache Familienvater als Schullehrer genannt, erinnerte Mathes und machte damit deutlich, dass „wir selber wissen, wie grün geht“. Den seit 2010 amtierenden Bürgermeister zeichnen zahlreiche Eigenschaften aus wie die Fähigkeit, Interessen zusammenzuführen und menschliche Zugewandt- und Beharrlichkeit. Ihr Fazit in Form einer Gleichung: „Erfolg für Waldmünchen = Markus Ackermann“.

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Als Vertreter der „Jugend“ bescheinigte Andreas Eisenhart dem Stadtoberhaupt, zukunftsorientiert und innovativ zu agieren. Durch kluge Politik stünde freie Finanzmasse zur Verfügung, die „Maßnahmen für Junge“ ermögliche. „Wer in Waldmünchen in die Schule geht, identifiziert sich viel eher mit der Heimat“, nannte er einen Aspekt zur „Riesensache Realschule“.

Anton Ruhland lobte für die WWL den großen Sachverstand und Arbeitseinsatz Ackermanns, den zudem Weitblick, Zuverlässigkeit und Zähigkeit auszeichne. „Unser Markus“ stehe für einen immer konstruktiven Dialog mit den Landwirten und – was ihm besonders imponiere: „Er lässt Ehrenamtlichen Wertschätzung spüren“.

Alexander Schneider, neuer Listenführer der Wählerunion Waldmünchen-Land, legte nach: „Es hätte für die Bürger nicht besser kommen können.“ Der Bürgermeister sei „Garant für Neuansiedlungen“ und beweise –Schneider nannte die energetische Sanierung des Sportheims Sinzendorf, den Spielplatz in Haschaberg oder auch die bedachte Planung zum Kanal Geigant –, dass auch die umliegenden Ortschaften zählen. „Du bist nicht nur ein Gewinn für Waldmünchen, sondern sogar ein nachhaltiger Mehrwert“, fasste er zusammen.

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Sachkundig, strategisch, seriös, souverän, sympathisch – So beschrieb Martina Mathes „ihren“ Bürgermeister. Die Ehrenbürgerin sprach für die CSU und spielte sich mit Andreas Eisenhart, der die Liste Junge Waldmünchner anführt, die thematischen Bälle zu. Für die WUL und WWL begründeten Alexander Schneider und Anton Ruhland, warum Markus Ackermann die beste Wahl sei. Fotos: Petra Schoplocher
Sachkundig, strategisch, seriös, souverän, sympathisch – So beschrieb Martina Mathes „ihren“ Bürgermeister. Die Ehrenbürgerin sprach für die CSU und spielte sich mit Andreas Eisenhart, der die Liste Junge Waldmünchner anführt, die thematischen Bälle zu. Für die WUL und WWL begründeten Alexander Schneider und Anton Ruhland, warum Markus Ackermann die beste Wahl sei. Fotos: Petra Schoplocher

Durch Stabilisierungshilfen sind die Schulden weggegangen? „So einfach ist das nicht“, wandte sich Markus Ackermann in seiner Rückblick-Ausblick-Rede ans Lager des politischen Gegners. Als Erfolge verwies er auf das reduzierte Pendlersaldo, das Mehr an Arbeitsplätze oder den Anstieg der Übernachtungszahlen um 14,5 Prozent seit 2010 („Da zahlen sich Strategien und Kooperationen aus“) hin. Das gestärkte Mehrgenerationenhaus steche als Alleinstellungsmerkmal heraus und wurde/werde ebenso unterstützt wie die Jugendbildungsstätte. Städtebauliche Förderung ziehe sich wie ein roter Faden durch seine Amtszeit, zuletzt wurden Fördersätze verdreifacht. Handwerk, Handel und Produktion stünden auf solidem Boden und die schwierigen Zeiten des AquaFit gehören der Vergangenheit an.

Die wichtigsten Ziele

Erster Gratulant: CSU-Ortsvorsitzender und Vize-Bürgermeister Martin Frank freut sich mit Markus Ackermann.  Fotos: Petra Schoplocher
Erster Gratulant: CSU-Ortsvorsitzender und Vize-Bürgermeister Martin Frank freut sich mit Markus Ackermann. Fotos: Petra Schoplocher

Ähnlich schlaglichtartig stellte der 58-Jährige seine Ziele vor. Bei den Finanzen: Kurs halten. Den Schulstandort stärken, das Museum modernisieren und als Lernort etablieren. Unter dem Schlagwort „Konzeption Mitte“ sollen Pläne erarbeitet werden für herausfordernde Stellen wie TV- und Festhalle, das Areal um Feuerwehr und Stadtwerke, die Parkplatzsituation rund um das Festspielgelände. Die Ansiedlung einer Drogerie („ganz schwieriges Terrain“) werde er weiterverfolgen. Beim Hochwasserschutz „werde ich mich nicht drücken“, bei der großen Herausforderung „Bauen“ alle Register ziehen. Intensivieren möchte das Stadtoberhaupt ein Flächenmanagement, zu denken wäre an einen Pool an Grundstücken, um tauschen zu können.

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Eine andere Idee ist die einer städtischen Halle für Start-ups. Die Behördenverlagerung soll als Impuls genutzt werden, „da steckt ein politisches Ziel drin, das ich forcieren werde.“ Ganz konkret wurde Ackermann im Bereich Tourismus: Ein Bade- und Planschbecken im Außenbereich des AquaFit, ein Geschicklichkeitsparcours für Langläufer und Mountainbiker in Althütte, ein „Pumptrail“ hinter dem Schulsportplatz, Verbesserungen am Strandbad und der Minigolfanlage, „Kultur am Damm“ und – ganz wichtig – ein weiteres Hotel.

„In den vergangenen neun Jahren wurden noch einmal mehr wichtige und zukunftsträchtige Projekte weitergebracht, und das bei gesunkenem Schuldenstand“, brachte es Martin Frank au´f den Punkt. Die Grundstimmung habe sich zudem maßgeblich verbessert. Alles in Allem habe Ackermann „seine, unsere Stadt ein gutes Stück nach vorne gebracht.“

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