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Wahlen

100 Prozent haben zugestimmt

Hans Hutter will Bürgermeister von Drachselsried bleiben. Für den Wahlkampf hat er eine geschlossene Mannschaft hinter sich.

Die Kandidaten der Liste SPD Unabhängige Drachselsried zusammen mit Bürgermeisterkandidat Hans Hutter (1. Reihe, 2.v.l.), Regens Landrätin Rita Röhrl (3. Reihe links), den Bürgermeisterkandidaten Robert Muhr (Kirchberg im Wald) und Stefan Neppl, Arnbruck (letzte Reihe von links) sowie SPD-Bezirksgeschäftsführerin Christine Schrock (letzte Reihe rechts)  Foto: Probst
Die Kandidaten der Liste SPD Unabhängige Drachselsried zusammen mit Bürgermeisterkandidat Hans Hutter (1. Reihe, 2.v.l.), Regens Landrätin Rita Röhrl (3. Reihe links), den Bürgermeisterkandidaten Robert Muhr (Kirchberg im Wald) und Stefan Neppl, Arnbruck (letzte Reihe von links) sowie SPD-Bezirksgeschäftsführerin Christine Schrock (letzte Reihe rechts) Foto: Probst

Drachselsried.Der Wahlvorschlag für den Gemeinderat und das Bürgermeisteramt der Liste SPD Unabhängige steht fest, das hat die Nominierungsversammlung im Gasthaus Schrötter entschieden. Der amtierende Bürgermeister Hans Hutter will wieder den Bürgermeisterstuhl im Rathaus für sich erobern. Keine Gegenstimme gab es zum Wahlvorschlag des Bürgermeisterkandidaten Hans Hutter. Für ihn, so versicherte Hutter in seiner Bewerbungsrede, sei das Bürgermeisteramt nicht nur Beruf, sondern es sei auch zur Berufung geworden.

Nachfrage nach Bauplätzen

Hutter gab einen Einblick in die Gemeindeentwicklung der vergangenen Jahre. Sämtliche verfügbaren Bauparzellen konnten veräußert werden, neues Wohnbauland wird im neuen Baugebiet geschaffen. Die Nachfrage nach Bauplätzen ist groß. Um Bauwilligen helfen zu können, die sich auf elterlichem Grund ansiedeln wollen, sollen weiterhin Ortsabrundungen unterstützt werden. Gesucht werden Grundstücke für ein Gewerbegebiet, jedoch sei der Ankauf von neuem Bauland nicht einfach, sagte Hutter. Als zukünftige Aufgabe sieht Hutter ein Förderprogramm für junge Familien, um ihnen einen Anreiz für Investitionen in ältere Objekte zu schaffen.

Nicht zufrieden ist Hutter mit dem Verlauf der Dorferneuerung Ober-/Unterried. Die Ausarbeitung des Plans soll bis Ende des Jahres durch das Planungsbüro erfolgen, was bereits im zweiten Halbjahr 2018 hätte passieren sollen. Um die anfängliche Euphorie in beiden Ortsteilen wieder herzustellen, bedürfe es der baldigen Vorlage dieser Planung. Vorantreiben möchte Hutter weiterhin die finanzielle Konsolidierung der Gemeinde. In den vergangen fünfeinhalb Jahren konnte der Schuldenstand ohne große Mehrbelastung für die Bürger fast halbiert werden. Hutters will einen Kindergartenbedarfsplan erstellen und im Gemeinderat die weitere Vorgehensweise abstimmen. Weiterhin soll es jährliche Straßensanierungen im Gemeindegebiet geben. Einen Sachstandsbericht lieferte Hutter zur Sanierung der Greilbühelsiedlung. Noch immer wartet die Gemeinde auf die Vorlage des Hochwasserschutzkonzepts, das die Gemeinde nach dem letzten Hochwasser im Juni 2016 beauftragt hatte. Erst nach Vorlage dieses Konzepts kann die notwendige Hochwasserentlastung vom Wasserwirtschaftsamt gefördert werden. Eine Ausschreibung der baulichen Maßnahmen für die Hochwasserentlastung erfolgt dann zusammen mit den Sanierungsarbeiten für die Siedlung. Auch das für die Erstellung des Konzepts beauftragte Planungsbüro ist seit mehr als zwei Jahren im Verzug. Weitergeführt werden soll der Straßenausbau über das Kernwegenetzprogramm, über das die Straße Staudenschedl-Oberbrettersbach ausgebaut werden konnte.

Wünschenswert wäre, die gemeindliche Wasserversorgung mit eigenem Trinkwasser aufrecht zu erhalten. Als gelungen bezeichnete Hutter den Breitbandausbau. Absolut nicht zufriedenstellend sei die Situation für Asbach, Grafenried und Wieshof. Hier wird über das Bundesförderprogramm der Ausbau mit Nachdruck weiterverfolgt.

Ärztehaus noch nicht ad acta

Die Renovierung der Grundschule und der Ausbau des Dachgeschosses sei eine Zukunftsaufgabe der Gemeinde. In der Montessori-Schule sieht Hutter keine Konkurrenz, sie sei eine Bereicherung für die Gemeinde und sei zu unterstützen.

Weiterhin unterstützt werden soll die Arbeit des Sozialen Arbeitskreises. Die Barrierefreiheit ist weiter auszubauen, positives Beispiel ist der Fußweg zwischen BRK-Seniorenzentrum Zellertal und Betreutem Wohnen. Ein wichtiges Anliegen ist die Sicherung der ärztlichen Versorgung. Nochmals aufgegriffen werden soll das Thema Ärztehaus. Falls sich kein Investor findet, ist zu prüfen, ob die Gemeinde in Eigenregie tätig wird. (kgi)

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