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Ausstattung

100 Schutzanzüge für die Wehr

60 000 Euro hat die Gemeinde Schorndorf für die Floriansjünger investiert. Vor allem der Nässeschutz ist nun deutlich besser.

  • Mit neuen Schutzanzügen wurden die fünf Feuerwehren in der Gemeinde Schorndorf ausgestattet, insgesamt 100 Stück mit Gesamtkosten von rund 60000 Euro. Foto: cls
  • Auch die Feuerwehrdamen freuen sich über die neue Schutzkleidung, die vor allem einen vernünftigen Nässeschutz bietet. Foto: cls

Schorndorf.Mit 100 neuen Schutzanzügen im Gesamtwert von rund 60000 Euro hat die Gemeinde Schorndorf die fünf Feuerwehren in der Kommune ausgestattet. Penting, Obertraubenbach, Thierling und Neuhaus erhalten jeweils 15 Stück, Schorndorf als Stützpunktwehr inklusive Atemschutzgeräteträger 40 Exemplare.

Jeweils fünf Aktive der fünf Feuerwehren präsentierten am Sonntagvormittag im Schorndorfer Gerätehaus stellvertretend die neue Einsatzkleidung. „Dieser Sonntag ist zugleich ein Feiertag für unsere Wehren in der Gemeinde“, sagte Bürgermeister Max Schmaderer. „Alles strahlt und leuchtet“. Die Feuerwehrdienstleistenden seien im Einsatz immer großen Gefahren ausgesetzt, ob bei Hitze, Kälte, Wind, Regen oder Schnee.

„Umso mehr ist der Schutz an der Feuerwehrfrau und am Feuerwehrmann wichtig“, betonte Schmaderer weiter. Die Zeit des Wartens auf die neuen Schutzanzüge habe sich sowohl für die Feuerwehren mit der neuen Ausstattung als auch für die Gemeinde gelohnt. Die Kommune hatte nämlich für die 100 Schutzanzüge mit 100000 Euro Gesamtkosten gerechnet, verteilt auf zwei Haushaltsjahre.

Dank der ausführlichen Recherche durch Schorndorfs Kommandant Otto Rädlinger, der sich der Beschaffung als Hauptverantwortlicher angenommen hatte, wurden nun rund 40000 Euro eingespart. Gefördert werden leider nur vier Schutzanzüge für die Atemschutzgeräteträger mit insgesamt 1200 Euro. Von Seiten des Rathauses hat Mitarbeiter Wolfgang Schmidbauer als zuständiger Feuerwehr-Sachbearbeiter die Anschaffung begleitet und unterstützt. Die neue Einsatzkleidung würde nicht nur alle Anforderungen erfüllen, sondern besteche ebenso mit vielen Raffinessen. Auch vom Design her könnten sich die neuen Schutzanzüge mehr als sehen lassen.

Schmaderer dankte allen fünf Kommandanten, die in die Vorauswahl eingebunden waren, Kreisbrandmeister Hermann Schwarzfischer für die fachliche Begleitung sowie dem gesamten Schorndorfer Gemeinderat: „Ohne große Diskussion haben dessen Mitglieder einstimmig Ja gesagt“.

Schorndorfs Kommandant Otto Rädlinger ging auf den neuen Schutzanzug „Der Klassiker“ in puncto technische Details noch näher ein. Die neue Einsatzkleidung würde nun insbesondere einen vernünftigen Nässeschutz bieten. Ansonsten habe man es bei der Grundausstattung belassen und auf teure Extras bewusst verzichtet. Ein abschließender Tipp von Rädlinger: „Im Hochsommer bei großer Hitze muss beim Ölspurkehren nicht die dicke Jacke getragen werden, da tut es auch eine Warnweste“. (cls)

Dank an Gemeinde

  • Bitte:

    Schwarzfischer bat darum, die neue Schutzkleidung pfleglich zu behandeln – insbesondere nach Einsätzen.

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