mz_logo

Region Cham
Mittwoch, 19. September 2018 25° 1

Soziales

1000 Dank an Palliativverein

Sana-Kliniken würdigen das Engagement der Bad Kötztinger Ehrenamtlichen mit einer Spende und einer Reihe von Zusagen.
Von Roman Hiendlmaier

1000 Euro erhielt der Förderverein Palliativstation von den Sana-Kliniken, um die Arbeit der Mitarbeiter der Station unterstützen zu können. Foto: rh
1000 Euro erhielt der Förderverein Palliativstation von den Sana-Kliniken, um die Arbeit der Mitarbeiter der Station unterstützen zu können. Foto: rh

Bad Kötzting.Mit einer Spende über 1000 Euro haben die Sana-Kliniken die Arbeit des „Fördervereins Palliativstation am Krankenhaus Bad Kötzting“ gewürdigt.

Bei der Spendenübergabe an Geschäftsführerin Brigitte Ertl, Vorsitzenden Pfarrer Herbert Mader und Kassier Markus Hofmann, betonten die Sana-Verantwortlichen, Geschäftsführer Oliver Bredel, Dr. Egbert Frick, Ärztlicher Direktor der Sana-Kliniken und Dr. Bernd Hardmann, Chefarzt der Inneren Medizin, die große Bedeutung des Fördervereins für die Arbeit von Sana. Als „sehr, sehr große Unterstützung“ sah Manager Bredel die Bad Kötztinger Ehrenamtlichen, die ein Rundum-Wohlfühlpaket für die Patienten und ihre Angehörigen schnüren, das der regulär finanzierte Krankenhausbetrieb nicht hergebe.

Als 2008 die Palliativstation am Krankenhaus St. Josef in Bad Kötzting eröffnete, wusste noch niemand, wie sich die Akzeptanz dieser neuen Station entwickeln würde – und die wenigsten wussten überhaupt, was „palliativ“ bedeutet, blickte Bredel zurück. Auch heute hält sich noch hartnäckig der Gedanke, bei der Station mit ihren sechs Betten handle es sich um ein „Hospiz“, in das die Patienten kommen, um zu sterben. „Da liegt das Missverständnis“, sagt Dr. Frick: „Unsere Patienten sollen dazu gebracht werden, wieder nach Hause zu kommen.“

Rund 140 Patienten kommen pro Jahr und viele gehen auch wieder von der Station, die vom Förderverein ausgestattet wird: Die Spenden reichen in der Zimmerausstattung vom Vorhang bis zum Tablet, über medizinische Geräte und hochwertige Hilfsgeräte bis zu besonderen Schulungen und Therapieformen.

Nach den Worten von Brigitte Ertl hat der Verein, der sich vor allem aus Spenden dankbarer Patienten und Angehörigen speist, in neun Jahren über 250 000 Euro erhalten: „Ein deutliches Zeichen, wie gut auf der Station gearbeitet wird, und wie wohl sich die Patienten dort fühlen“, so Ertl.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht