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Furth im Wald

1000 Euro für Springers Orienthilfe

„Was lange währt, wird endlich gut.

Spielbankdirektor Schleicher, Golf-Club-Präsident Feuchtinger und Marina Weiß übergaben die Spende an Christian Springer. Foto: fmw
Spielbankdirektor Schleicher, Golf-Club-Präsident Feuchtinger und Marina Weiß übergaben die Spende an Christian Springer. Foto: fmw

Furth im Wald.Wir freuen uns, dass wir die letzte Spieltischaktion mit der heutigen Spendenübergabe zum Abschluss bringen können“, sagte Spielbankdirektor Klaus Schleicher zu Beginn der Schecküberreichung. Dazu hieß er den Kabarettisten Christian Springer, Golf-Club-Präsident Thomas Feuchtinger und Martina Weiß willkommen. Es war der Vorschlag der Verantwortlichen des Golf-Clubs Furth im Wald, die von Springer 2012 gegründete Hilfsorganisation Orienthelfer zu begünstigen.

Schleicher zitierte zum Fundament des Vereins: „Nachhaltigkeit, Hilfe zur Selbsthilfe, Direktheit und Schnelligkeit. Es werden u.a. dringend Spenden für den Unterhalt der Schulkosten benötigt. Knapp 1000 syrische Kinder brauchen eine Zukunft. Aus diesen Gründen erfolgt unsere Scheckübergabe aus ehrlichem Herzen in dem Wissen, dass jeder Cent bei den Orienthelfern gut angelegt ist.“

Feuchtinger betonte: „Es ist uns seit 15 Jahren ein besonderes Anliegen, dass wir den Spielerlös an gemeinnützige Vereine und Organisationen spenden. Hier haben unsere Golfer einen großen Anteil. Überwiegend bleiben die Begünstigten, wie z.B. Kindergärten etc., im eigenen Landkreis. Diesmal will man auf Initiative der ehemaligen Spielführerin Martina Weiß das Engagement Christian Springers würdigen und die Projekte der Orienthelfer im Libanon, in Syrien sowie in Jordanien unterstützen. Wir hoffen mit unserem kleinen Beitrag ein bisschen zu helfen, und die Not vor Ort zu lindern.“

Gemeinsam wurde der Scheck über 800 Euro (Spielerlös sowie eine kleinerer Spendenanteil vom Golf-Club und Martina Weiß) übergeben. Damit es eine vierstellige Summe wird, legte Feuchtinger sehr zur Freude Springers privat noch 200 Euro drauf.

Christian Springer zeigte sich sehr beeindruckt: „Diese 1000 Euro mögen aus ihrer Sicht nur ein kleiner Beitrag sein, für uns ist es eine großartige Summe. Wir sind auf diese Spenden angewiesen“. Springer schilderte kurz die Lage in den Ländern, in denen dieses Geld dringend gebraucht wird. Orienthelferist ein gemeinnütziger Verein, der 2012 von mir gegründet wurde. In den vergangenen Jahren ist aus einer Herzensangelegenheit eine großartige Organisation mit mittlerweile zehn festen Mitarbeitern entstanden. Er selbst fliege zweimal im Monat in den Libanon, wo er um Hotelkosten zu sparen eine eigene Wohnung eingerichtet hat, so Springer.

Sein Ziel sei nach wie vor: „Den Opfern des Syrienkonflikts und allen anderen Opfern von Gewalt und Vertreibung im Nahen Osten dabei zu helfen, ein selbstbestimmtes Leben frei von Hunger und Leid zu führen.“ Dafür erhebe er immer wieder seine Stimme, im bayerischen Kabinett, aber auch im Bundestag und natürlich bei seinen Auftritten im Fernsehen und auf der Kabarettbühne. Springer verabschiedete sich mit einem großen Dankeschön für die Spende. Im Anschluss stand für ihn die Vorpremiere zum neuen Programm „Alle machen, keiner tut was“ auf dem Programm. (fmw)

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