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Justiz

1000 Euro Strafe für „Pilz-Messer“

26-Jähriger hatte Springmesser mit Zehn-Zentimeter-Klinge im Rucksack. Nun verurteilte ihn der Richter wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Verboten – dieses Springmesser im Rucksack brachte dem Angeklagten 1000 Euro Geldstrafe ein. Foto: Bundespolizei Waldmünchen

FURTH IM WALD/CHAM.Zu einer Geldstrafe in Höhe von 1000 Euro hat das Amtsgericht Cham einen 26-Jährigen verurteilt. Der Mann hatte ein verbotenes Springmesser mitgeführt, als er in eine Kontrolle der Bundespolizei geraten war. Ende August 2012 hatten Fahnder des Bundespolizei-Reviers Furth im Wald den Mann kontrolliert und bei ihm ein Springmesser mit seitlich austretender Klinge von 10 Zentimetern festgestellt. Der 26-jährige Deutsche hatte das verbotene Messer in seinem Rucksack mitgeführt. Er gab an, es gelegentlich zum Pilze sammeln zu benützen. Dass es sich dabei um einen verbotenen Gegenstand nach dem Waffengesetz handelte und jeglicher Umgang damit verboten ist, wusste er angeblich nicht.

Die Beamten stellten damals das verbotene Messer sicher und erstatteten Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. Kürzlich stand der in Weiden wohnhafte Mann diesbezüglich vor dem Amtsgericht Cham und bekam die Quittung für sein leichtsinniges Verhalten. Das Gericht verurteilte ihn wegen unerlaubten Besitzes eines verbotenen Gegenstandes zu 20 Tagessätzen je 50 Euro Geldstrafe. Das Urteil ist mittlerweile rechtskräftig.

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