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20-Jährige stirbt bei Bergwacht-Übung

Die junge Frau der Further Bergwachtbereitschaft kam am Sonntag bei einer Ausbildungs-Übung auf dem Kaitersberg, im Steinbühler Gesenke, ums Leben.
Von Wolfgang Baumgartner

Bei einer Ausbildungs-Übung der Bergwachtbereitschaft Furth im Wald auf dem Kaitersberg ereignete sich am Sonntagnachmittag ein schrecklicher Unfall. Eine 20-jährige Bergwachtlerin aus Furth im Wald wurde dabei tödlich verletzt. Foto: MZ-Archiv

Furth im Wald. Ein äußerst tragischer Unfall ereignete sich am Sonntagnachmittag bei einer Übung der Further Bergwacht auf dem Kaitersberg, im Steinbühler Gesenke in der Nähe der Kötztinger Hütte: eine 20-jährige Frau aus Furth im Wald, Mitglied der Bergwachtbereitschaft Furth, wurde von einem herabstürzenden massiven Granitbrocken tödlich getroffen. Zwei weitere Mitglieder der Further Bergwacht, ein 17-jähriges Mädchen und ein 20 Jahre alter Mann wurden durch weiteres, herabstürzendes Geröll leicht verletzt.

Eine neunköpfige Gruppe der Further Bergwachtbereitschaft hatte sich am Sonntag auf den Weg zum Hausberg von Bad Kötzting, dem Kaitersberg gemacht, um dort eine Ausbildungs-Übung zu absolvieren. Nach Auskunft des Pressesprechers des Polizeipräsidiums der Oberpfalz, Stefan Hartl, befanden sich gegen 16 Uhr mehrere Mitglieder der Bergwachtgruppe in etwa 20 Meter Höhe auf einem Felsplateau im sogenannten „Glasscherbenviertel am Kaitersberg.“ Nach dem bisherigen Ermittlungsstand löste ein Kletterer der Gruppe, der sich auf einer von dem Plateau wegführenden Klettertour befand, einen größeren Felsblock. Dieser fiel aus einer Höhe von rund sieben Metern auf das Plateau und traf dabei die 20-jährige Frau. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen durch die übrigen Bergwachtmitglieder verstarb die junge Frau nach der Bergung durch einen Rettungshubschrauber auf dem Weg ins Klinikum. Um die Schwerverletzte aus dem unwegsamen Gelände bergen zu können, war ein Rettungshubschrauber mit Seilwinde zum Unglücksort geflogen.

Durch nachfallendes Gestein wurden zwei weitere Gruppenmitglieder, ein 17-jähriges Mädchen und ein 20-Jähriger leicht verletzt. Diese beiden konnten jedoch in Begleitung der übrigen Bergwachtmitglieder absteigen und dann vom Rettungsdienst ins Chamer Krankenhaus gebracht werden. Laut Stefan Hartl konnten die beiden Verletzten nach ärztlicher Versorgung wieder entlassen werden. Die weiteren Ermittlungen übernahm die Kripo Regensburg..

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