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Jubiläum

20 Jahre Montessori-Schule

Mit einem Tag der offenen Tür feierte die Montessori-Grundschule Bayerwald in Oberried zusammen mit dem Kinderhaus.

Jakob bastelte sich in der Holzwerkstatt eine Rakete, passend zur Mondlandung vor exakt 50 Jahren. Foto: Probst
Jakob bastelte sich in der Holzwerkstatt eine Rakete, passend zur Mondlandung vor exakt 50 Jahren. Foto: Probst

Arnbruck.Mit einem gigantischen Jubiläumsfest mit buntem Rahmenprogramm und Tag der offenen Tür von Schule und Kinderhaus feierte die Montessori-Familie den runden Geburtstag ihrer Grundschule in Oberried. Eine große Anzahl Gäste war gekommen, alle Schüler und Kinderhauskinder mit Eltern und Großeltern, viele ehemalige Schützlinge der beiden Einrichtungen, Vertreter der Politik, der Fachakademie, der umliegenden Montessori-Schulen und Regel-Grundschulen, die Vorstandschaft der Montessori-Initiative als Träger der Schulen in Oberried und Grafenwiesen, sowie viele Freunde und Gönner der Montessori-Einrichtungen, um das Jubiläum mitzufeiern.

20 Jahre Montessori-Schule Bayerwald – wenn das kein Grund zum Feiern ist, mit diesen Worten leitete Schulleiterin Angelika Wagner ihre Begrüßungsrede ein. Sie erinnerte an die Anfänge der Montessori-Initiative Bayerwald, die vor 25 Jahren von einigen mutigen und engagierten Eltern gegründet wurde. Ihr Ziel war, eine Alternative zur Regelschule im Bildungssystem anzubieten. Mit Beate Barber und Klaudia Müller als Lehrkräfte startete die Schule am 14. September 1999 mit 20 Kindern in den angemieteten Räumen im Gebäude des ehemaligen Oberrieder Schulhauses; Eigentümer ist die Gemeinde.

Kleines Montessori-Zentrum

Seither sind die Schülerzahlen stetig gestiegen, Platzprobleme erforderten Planungen und letztendlich konnte über die Einrichtung eines zweiten Standortes in Grafenwiesen das Raumproblem gelöst werden. Zusammen mit den Schülern in Grafenwiesen werden derzeit rund 80 Kinder nach den pädagogischen Richtlinien der Lehre von Maria Montessori unterrichtet. Mit Übersiedlung des im Jahr 2006 gegründeten Montessori-Kinderhaus, Träger ist hier die Gemeinde Drachselsried, im Jahr 2010 nach Oberried entwickelte sich der Standort Oberried zu einem kleinen Montessori-Zentrum. Beide Einrichtungen arbeiten sehr eng und harmonisch zusammen und bilden den Grundstock für Erziehung und Bildung nach dem Prinzip von Maria Montessori „Hilf mir, es selbst zu tun“.

In ihren Grußworten gratulierten Landtagsabgeordneter Manfred Eibl und Bürgermeister Hans Hutter der Montessori-Schule zum 20. Geburtstag, sie hoben das Engagement der Montessori-Initiative hervor und bestätigten den Pädagogen und Erziehern sehr gute Arbeit zum Wohle der ihnen anvertrauten Kinder. Bürgermeister Hans Hutter klärte über Probleme in Sachen Brandschutz auf, die jedoch die Gemeinde lösen wird. Einen besonderen Dank richtete Hutter an Karin Treml, die in fünfzehn Jahren als Schulleiterin stark die Entwicklung der Schule beeinflusst hat, und an Klaudia Müller, die vom ersten Tag an im Pädagogenteam mitarbeitet sowie an Sandra Holzer als kompetente Leiterin des Kinderhauses. Hutter kam, wie er sagte, mit leeren Händen, allerdings versprach er als Jubiläumsgeschenk eine Einladung zum Eis essen, die sicher bei den kommenden tropischen Temperaturen gut ankommen wird.

Gratulationen kamen zudem von Sandra Holzer im Namen des Kinderhauses und vom Vorstand der Montessori-Initiative Markus Ziesche. Markus Ziesche kündigte für nächstes Jahr ein weiteres Jubiläum an, dann besteht die Initiative 25 Jahre.

Gute Stimmung den ganzen Tag

Im Rahmenprogramm wurden Führungen durch das Kinderhaus angeboten, es gab Tanzvorführungen auf der Bühne, Gesangsbeiträge, die Trommlergruppe gab ihr Bestes, im gesamten Gelände waren Spielestationen für Groß und Klein aufgebaut und in der Schule wurden den interessierten Besuchern Lehrmethoden und Lehrmaterial präsentiert.

Alle Stationen waren stets gut besucht und viele Gäste informierten sich über die Arbeit im Kinderhaus und in der Schule.

Das Abendprogramm gestaltete die Liveband „Out of Bayern“. Die drei Musiker beschreiben sich als drei wilde Jungs, allerdings treten sie ganz bodenständig und ohne Prunk, ausgestattet nur mit Instrumenten, technischem Equipment und der für die Region selbstverständlichen Lederhosen auf. Schon die ersten Klänge ließen auf ihr umfangreiches Musikrepertoire mit Rock, Austropop und Pop schließen und schon bald rockten die großen und kleinen Zuhörer vor der Bühne.

Die Stimmung war den ganzen Tag freudig, viele Helfer bewältigten Organisationsaufgaben, den Aufbau von Zelt, Bühne und Stationen und sorgten nicht zuletzt für die Bewirtung der Gäste. (kgi)

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