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Aktion

250 Sportler waren beim Drachentriathlon

Profis und Amateure gaben bei der Veranstaltung in Furth im Wald ihr Bestes. Alle hatten ein dickes Lob für die Veranstalter.
Von Christina Schweitzer

Rund 250 Freizeit- und Profisportler gingen beim Drachen-Triathlon an den Start. Foto: fcs
Rund 250 Freizeit- und Profisportler gingen beim Drachen-Triathlon an den Start. Foto: fcs

Furth im Wald. Schwimmen, Laufen und Radeln. Diese drei Disziplinen standen am Sonntag erneut im Zentrum eines jeden Einzelnen, der sich auf den Weg Richtung Drachensee machte. Schließlich hatte der TV Furth im Wald heuer bereits zum vierten mal in Folge mit seinen Sponsoren zur Teilnahme am Drachentriathlon eingeladen.

Wie bereits in den letzten Jahren, konnte der Verein viele Besucherinnen und Besucher verzeichnen, die die Sportler mit Leib und Seele anfeuerten. Doch nicht nur die Zuschauer waren voller Eifer dabei. Besonders die Triathleten zeigten, was sie können.

Startschuss vom Bürgermeister

Diese konnten entweder als Einzelkämpfer oder im Team in einer Staffel starten. Gemessen wurden die Zeiten heuer zum ersten Mal mit sogenannten Transponder-Chips, die die Athleten am Fußgelenk trugen und ihre Zeiten elektronisch an drei verschiedenen Stationen messen und übermitteln konnten.

Triathleten trotzten dem Regen

Mit tosendem Applaus empfingen die Zuschauer die Sportler beim Zieleinlauf.
Mit tosendem Applaus empfingen die Zuschauer die Sportler beim Zieleinlauf.

Nach einer kurzen Wettkampfeinweisung durften die Teilnehmer gebannt auf den Startschuss durch Bürgermeister Sandro Bauer warten. Es galt eine Strecke von 500 Meter im Drachensee zu schwimmen, anschließend 20 Kilometer Rad zu fahren und zu guter Letzt noch einmal über die Schwebebrücke um den See zu laufen – kurzum fünf Kilometer. Zunächst mussten jedoch alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Massenstart im Drachensee um ihre Platzierung schwimmen. Trotz der nasskalten Witterung gingen insgesamt rund 250 Sportler an den Start. Besonders ins Auge fiel auch, dass das Niveau in diesem Jahr deutlich gestiegen ist. Es waren besonders viele Hobby-Triathleten und welche, die es werden wollen, mit dabei. Viele Triathlonabteilungen von Sportvereinen hatten auch eine weite Anreise auf sich genommen, wie etwa ein Team von Vohenstrauß oder Amberg.

Der Profi  Sebastian Neef nach dem Zieleinlauf.
Der Profi Sebastian Neef nach dem Zieleinlauf.

Zudem waren auch erneut viele tschechische Sportler mit dabei, was eine gute grenzüberschreitende Zusammenarbeit zeigt. Nach dem Schwimmen galt es vom DLRG-Stützpunkts vom Drachensees aus über Daberg, Geißhof, Schachten und Eschlkam 20 Kilometer zu radeln. Doch damit nicht genug: Es scheint als würden die Triathleten dadurch erst warm werden, um dann noch ganz gemütlich auf eine Laufrunde zu gehen. So mancher lieferte sich zum Schluss noch einen kleinen Schlusssprint im Zieleinlauf, um noch die ein oder andere Sekunde herauszuholen, oder machte aber ein Rad über die Ziellinie, um zur Unterhaltung der anfeuernden Zuschauermassen beizutragen.

Die Radler machten sich auf die 20 Kilometer lange Strecke.
Die Radler machten sich auf die 20 Kilometer lange Strecke.

In diesem Jahr ging zum ersten Mal in der Geschichte des Further Triathlons ein Profi an den Start: Sebastian Neef vom Skinfit Racing Tri Team aus Regensburg. Er knackte locker die bisherige Rekordzeit und lief mit lächelndem Gesicht unter einer Stunde in den Zieltorbogen ein. Für 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen benötigte der Profi-Sportler gerade einmal knappe 56 Minuten. Neef ist ein sympathischer, junger Sportler, der auch gerne solche kleineren Regionalwettbewerbe unterstützt. Auf solchen Wettkämpfen kann er sich immer wieder auf seine Wurzeln rückbesinnen, schließlich hat jeder einmal klein angefangen, versicherte Sebastian Neef.

Die Sieger bei den Herren: Patrick Kilian, Sebastian Neef und Johannes Loos (v.l.)
Die Sieger bei den Herren: Patrick Kilian, Sebastian Neef und Johannes Loos (v.l.)

In diesen kleineren Wettkämpfen steckt viel Herzblut, was sich auch in der tollen Atmosphäre und der perfekten Organisation zeigt. Obwohl der Regensburger das Gelände beim Wettkampf zum ersten Mal zu Gesicht bekam, zeigt er sich unentwegt begeistert. Auch im nächsten Jahr möchte er wieder bei diesem Event mit an den Start gehen, so es sein Terminkalender und sein Gesundheitszustand zulassen, war sich Neef sicher.

Doch nicht nur die Profis zeigten sich am Wettkampftag von ihrer besten Seite. Es gab auch viele weitere exzellente Sportler mit herausragenden Leistungen. Die drei schnellsten Damen waren Lorena Erl aus Füssen, Judith Andrassy und Katrin Schwabel vom TV Vohenstrauß.

Sehr gute Organisation

Die schnellsten Damen v.l. Judit Andrassy, Lorena Erl und Katrin Schwabl.
Die schnellsten Damen v.l. Judit Andrassy, Lorena Erl und Katrin Schwabl.

Die schnellsten Herren waren: Sebastian Neef vom Skinfit Tri Racing Team, Johannes Loos vom TSG 08 Roth und Martin Riedl vom WSV Schönsee. Die schnellste Staffel waren das Team „Team Cham Staffel“ bestehend aus Richard Kienberger, Anton Landes und Florian Zimmermann. Gefolgt von der Gruppierung ASV Cham 2 bestehend aus Alicia Berzl, Michael Beryl und Jonas Berzl, die zudem als Familie an den Start gingen. Als drittschnellste Staffel wurde schließlich der TTC Lam mit Doris Manhardt, Hans Einer und Bertram Foeller geehrt. Alle sind im Internet unter https://www.drachentriathlon.de. zu finden.

Im Gespräch mit einzelnen Triathleten zeigte sich, wie zufrieden sie mit der Organisation und der Durchführung dieser Veranstaltung waren. Gleich nach dem Triathlon standen im Freibad warme Duschen bereit. Das Organisationsteam des TV Furth dankte auch noch den Feuerwehren und der DLRG, wie auch dem BRK für die gute Zusammenarbeit.

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