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Politik

27-Jährige an der Spitze der Rötzer CSU

Evi Killermann hatte den Ortsverband Rötz schon kommissarisch geführt. Erstes Ziel ist, das Bürgermeisteramt zu halten.
Von Franz Bucher

Der neue Vorstand des CSU-Ortsverbandes Rötz mit Evi Killermann (Vierte von rechts) an der Spitze.  Foto: Franz Bucher
Der neue Vorstand des CSU-Ortsverbandes Rötz mit Evi Killermann (Vierte von rechts) an der Spitze. Foto: Franz Bucher

Rötz.Evi Killermann ist die neue Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes Rötz. 19 Mitglieder sprachen ihr in der außerordentlichen Mitgliederversammlung das Vertrauen aus. Diese war notwendig geworden, weil Vorsitzender Dr. Stefan Spindler im Juni zurückgetreten war, nachdem er in der Nominierung zur Bürgermeisterwahl seinem Mitkonkurrenten Peter Wolf den Vortritt hatte lassen müssen.

Seit dem Rücktritt Spindlers hatte Killermann den Ortsverband als Vorstandsmitglied kommissarisch geführt. Bürgermeisterkandidat Peter Wolf wählten die Mitglieder zum Stellvertreter. Somit ist die Führung mit den gleichberechtigten Vorsitzenden Evi Killermann, Peter Wolf, Karin Bierlmeier und Matthias Scherr wieder komplett.

Evi Killermann erinnerte an ein Praktikum 2008 bei Staatssekretär Markus Sackmann. Damals habe sie noch nicht daran gedacht, einmal den Vorsitz des CSU-Ortsverbandes zu übernehmen. Politisches Interesse aber hatte sie schon immer. Nach der Ausbildung zur Rechtsanwaltfachangestellten in der CSU-geprägten Kanzlei BLTS in Regensburg wechselte sie in die Chamer Außenstelle zu Jürgen Linhart, der in der Jungen Union und in der CSU eine tragende Rolle innehatte. Es folgte der Eintritt in die Junge Union. Seit Kurzem gehört sie dem Vorstand der JU Oberpfalz an.

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„Hier bin I dahoam“

Rötz und Hetzmannsdorf seien ihre Heimat, hier sei sie Hause, betonte sie. Mit 27 Jahren fühle sie sich jung genug, um sich mit ganzer Kraft der Herausforderung zu stellen. Im Laufe der Jahre sei die Begeisterung für die Kommunalpolitik bei ihr geweckt worden. Sie wolle die Arbeit in der Partei weiterführen, Verantwortung übernehmen und gemeinsam die Zukunft gestalten. Auch sei ihr daran gelegen, den derzeitigen Stand von 56 Mitgliedern zu erhöhen.

Außerdem liegt ihr daran, eine lebendige Kommunikation zu pflegen, Veranstaltungen zu organisieren und den Bürgermeisterkandidaten Peter Wolf zu unterstützen. Ziel sei es, einen CSU-Bürgermeister zu stellen. Als neue Ortsvorsitzende wolle sie sich hineinknien, die Ärmel hochkrempeln und mit anpacken. „Die Menschen hier sind es wert“, meinte sie.

Blick in die Zukunft

  • Kreistag:

    Auch für die Kreistagswahl will die CSU auf der Liste Altlandkreis Waldmünchen geeignete Kandidaten präsentieren.

  • Maßnahmen:

    Für den neuen Bürgermeister wurde schon viel bereitet: Ludwig Reger nannte Marktplatzgestaltung, die Schaffung von Parkflächen, die Sanierung der Kläranlagen von Bernried und Rötz, der Gmünder Straße oder des Feuerwehrgerätehauses in Rötz.

Bürgermeisterkandidat Wolf legte in einem kurzen Statement seine Ziele im Falle einer Wahl dar. In nächster Zeit werde man den Wahlkampf starten. Dies solle zunächst mit Flyern und Wahlplakaten geschehen, auch über Soziale Medien wie Facebook oder Instagram werde er versuchen, bekanntzuwerden. Auch wolle er sich persönlich vorstellen. Dabei erachte er es als wichtig, mit den Leuten zu reden beim Frühschoppen in einer Wirtshaustour. Ihm sei bewusst, dass Reger in seiner Amtszeit viel Vorarbeit geleistet habe. Für ihn gelte es, Begonnenes wie die Marktplatzgestaltung fortzuführen. Dafür erbat er sich einen Vertrauensvorschuss. Als Quereinsteiger sei er auf Unterstützung angewiesen.

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Rückblick auf 18 Jahre

Bürgermeister Ludwig Reger nutzte die Gelegenheit, einen Rückblick auf seine 18-jährige Amtszeit zu geben und erinnerte an die zahlreichen Maßnahmen wie Brückenbauten, die einfache Dorferneuerung in Hillstett, die Anordnung der Flurbereinigung in Rötz, den Ausbau der Staatsstraße „Camp Reed“, den Bau der Wasserleitung, die Sanierung der Grundschule und des Mitteltraktes oder den Bau der Sporthalle, die Sanierung der Laufbahn und des Allwetterplatzes, den Ankauf von Feuerwehrautos, die einfache Dorferneuerung in Bernried, die Ausweisung von Baugebieten und Gewerbeflächen und den Ankauf von Grundstücken, um nur die wichtigsten Maßnahmen zu nennen.

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