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Sonntag, 22. April 2018 25° 3

Heimat

30 Jahre Waldfestspiele in Bildern

Die Fotoausstellung der Festspielgemeinschaft eröffnet am Ostermontag in der Kirchenburg. Sie ist eine Woche lang zu sehen.

Vorstandsmitglied Tamara Eggersdorfer sichtet das umfangreiche Fotomaterial. Foto: Eggersdorfer

Die Öffnungszeiten

  • Geöffnet

    ist die Ausstellung vom 2. bis zum 8. April von Montag bis Freitag von 15 Uhr bis 18 Uhr. Am Samstag, 7. April., hat sie von 10 bis 17 Uhr geöffnet und am Sonntag, 8. April von 9.30 bis 17 Uhr.

  • Der Eintritt

    ist frei. Erfahrene Spielerinnen und Spieler sind gerne bereit, die Bilder zu erläutern.

Bad Kötzting.Vor 30 Jahren brach eine neue Epoche in Bad Kötztings Theatergeschichte an: Im September 1988 wurde der Ludwigsberg erstmals Schauplatz einer Theateraufführung der „Festspielgemeinschaft Pfingstritt-Ehr“ – so nannte sich damals das Ensemble, das aus Mitwirkenden des Pfingstfestspiels bestand und von einem begeisterten Theaterstudenten und Jungregisseur namens Johannes Reitmeier angeleitet wurde. Gegeben wurde „Das Spiel von Sterben des reichen Mannes Jedermann“ in einer bairischen Version nach Hugo von Hofmannsthals Bühnenstück. Der Erfolg war so anhaltend, dass sich die Spielerschar entschloss, auch im darauffolgenden Jahr auf der Waldbühne am Ludwigsberg zu spielen. Das Erfolgskonzept der „Klassiker auf Bairisch“ war geboren.

Inzwischen sind 30 Jahre ins Land gezogen. Die Festspielgemeinschaft hat in zahlreichen Produktionen unter der Regie von Johannes Reitmeier die Waldfestspiele auf dem Ludwigsberg zu einem Markenzeichen in der Theaterlandschaft und zu einer Attraktion für die Stadt Bad Kötzting gemacht. Aus den recht einfachen Anfängen entwickelte sich eine Waldbühne mit aufwändigen Bühnenbildern und Aufsehen erregenden Produktionen, die Tausende von Zuschauern von nah und fern anlockten. In unvergessenen Rollen durften engagierte Laienspieler brillieren – und sie tun es heute noch, immer wieder ergänzt durch junge und begeisterte Spielerinnen und Spieler.

Grund genug also, im Jubiläumsjahr die Theatergeschichte in einer Fotoausstellung Revue passieren zu lassen. Die Vorstandschaft der Festspielgemeinschaft ist eifrig am Sichten des Fotomaterials und möchte einen Ausschnitt aus diesen Fotos in einer Ausstellung dem Publikum präsentieren. Aber auch viele neue, gegenwärtige und ehemalige Mitwirkende sollen sich in den Bildern wiederfinden.

Die Ausstellung, die durch das Entgegenkommen der Pfarrei Maria Himmelfahrt im Pfarrsaal in der Kirchenburg stattfinden kann, wird am Ostermontag, 2. April, um 15 Uhr eröffnet. Die Vernissage wird von Mitgliedern der Festspielgemeinschaft mit Liedern aus früheren Produktionen umrahmt. Außerdem sorgen die Festspieler für die Bewirtung. (kwk)

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