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Lehrgang

30 neue Sprechfunker für die FFW

Ausbilder KBM Sebastian Scheuer war vom Ergebnis begeistert: 80 Prozent mit minimalen Fehlern in der Prüfung
Von Leo Schmidbauer

Die 30 neuen Sprechfunker aus acht Feuerwehren mit KBI Marco Greil, Kreisbrandmeister Hermann Schwarzfischer bzw. Sebastian Scheuer und den Vereinskommandanten und Vorsitzenden. Der Lehrgang lag in den Händen von Sebastian Scheuer, zuständiger Kreisbrandmeister für das Funkwesen.  Foto: Schmidbauer
Die 30 neuen Sprechfunker aus acht Feuerwehren mit KBI Marco Greil, Kreisbrandmeister Hermann Schwarzfischer bzw. Sebastian Scheuer und den Vereinskommandanten und Vorsitzenden. Der Lehrgang lag in den Händen von Sebastian Scheuer, zuständiger Kreisbrandmeister für das Funkwesen. Foto: Schmidbauer

Schorndorf.30 neue Sprechfunker haben am Freitagabend erfolgreich den Funklehrgang abgeschlossen, 80 Prozent der Teilnehmer blieben komplett fehlerfrei oder hatten weniger als drei Fehler. KBI Marco Greil sowie die beiden Kreisbrandmeister Hermann Schwarzfischer bzw. Sebastian Scheuer überreichten die Zeugnisse.

Ohne das Funkgerät wäre das Feuerwehrehrenamt undenkbar, gehört es doch zum meistbenötigten Ausrüstungsmittel im aktiven Einsatz überhaupt. Entsprechend wichtig sind richtiger Funkverkehr und saubere Funksprache. Umso erfreulicher, dass 30 Ehrenamtliche insgesamt rund 20 Stunden an Freizeit opferten, um sich an fünf Abenden in Theorie und Praxis ausbilden zu lassen. 29 Teilnehmer, darunter vier Feuerwehrdamen, kommen aus dem Verantwortungsbereich von KBM Hermann Schwarzfischer.

Die Klare Sprache der Funker

Zunächst absolvierten alle vier Unterrichtsabende zum Sprechfunk der „Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben“ (BOS). Wichtige Grundsätze wie „denken, drücken, sprechen“ kamen zur Sprache. Die verschiedenen Betriebsarten im Digitalfunk wurden erklärt und geübt und auch auf die richtige Funksprache wurde großer Wert gelegt. Im Lehrgangsverlauf wurden auch die Grenzen des Funkverkehrs, wie beispielsweise der eingeschränkte Empfang in Gebäuden oder über weite Strecken hinweg und der richtige Umgang mit dem Funkmeldesystem (FMS) angesprochen. Zum Abschluss stand am Freitagabend die Prüfung auf dem Programm.

Der Lehrgang

  • Die Wehren:

    Die kleine Ortswehr FFW Neuhaus stellte acht Teilnehmer. Sattelbogen, Altenmarkt, Schorndorf (je 5), FFW Obertraubenbach (3), FFW Höhhof (2), FFW Penting (1) , FFW Rötz (1).

  • Die Absolventen:

    Simone Mandl, Matthias Feldbauer, Antonia Feldbauer, Andreas Feldbauer, Stefan Feldbauer, Martin Mandl, Jürgen Eder, Konrad Vogl, Kerstin Menacher, Florian Weber, Thomas Scheitinger, Felix Zach, Stefanie Simon, Jakob Pommer, Tobias Petrus, Michael Rösch, Martin Schlecht und Toni Bauer, Michael Himmelstoß, Valentin Haimerl, Matthias Habler, Dominik Feldbauer, Elias Schichtl, Sebastian Kurz, Stefan Piendl, Georg Aumer, Wolfang Fischer, Joshua Richter, Benedikt Lausser und Maximilian Dimpfl. (cls)

Im praktischen Teil organisierte Lehrgangsleiter KBM Sebastian Scheuer eine Funkübung mit Alarmierung über die Leitstelle Regensburg, die einen Brand bei der Firma ProFlora Garten- und Landschaftsbau in Wulting zum Inhalt hatte. Zum Zweiten wurde funktechnisch ein fiktiver, schwerer Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2146 auf Höhe Baierberg simuliert.

KBM Hermann Schwarzfischer freute sich zum Lehrgangsabschluss über das ehrenamtliche Engagement: „Danke, dass sich alle fünf Abende lang Zeit genommen haben“. Schwarzfischer sagte dem KBM-Kollegen Sebastian Scheuer für die ausgezeichnete Ausbildung mit einer kleiner Anerkennung ein Vergelt’s Gott, was die Anwesenden mit spontanem Sonderapplaus bekräftigten. Ebenfalls ein Dankeschön ging an die gastgebende Schorndorfer Stützpunktwehr für die freundliche Aufnahme und Bewirtung im Gerätehaus.

Dank an die Kommunen

KBI Marco Greil zollte allen Kursteilnehmern große Anerkennung für den Dienst im Ehrenamt und sprach allen Kommunen mit ihren Gemeinderäten einen herzlichen Dank aus „Die Gemeinden stehen mit hundert Prozent hinter ihren Feuerwehren“.

„Eine Ausbildung muss einerseits Spaß machen“, so Lehrgangsleiter Scheuer, „aber sie wird natürlich auch an den Ergebnissen gemessen“. Für diese Sprechfunkausbildung in Schorndorf könne man beides feststellen, denn es wurden überwiegend sehr gute Ergebnisse erzielt. Der Digitalfunk sei äußerst wichtig. Nun müssten die neuen Sprechfunker dafür sorgen, dass durch weitere Funkübungen die richtige Praxis ebenso bei den anderen Feuerwehrkameraden in den eigenen Reihen zum Tragen komme.

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