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Gemeinderat

31 Willmeringer gegen Funkmast

Ein Schreiben an die Gemeinde Willmering war zwar von Bürgern unterschrieben, hatte aber keinen Absender.

Einen solchen Funkmast auf dem Dach der Willmeringer Müllumladestation wollen zumindest 31 Bürger nicht. Foto: kh/MZ Archiv
Einen solchen Funkmast auf dem Dach der Willmeringer Müllumladestation wollen zumindest 31 Bürger nicht. Foto: kh/MZ Archiv

WILLMERING. In der vergangenen Sitzung des Gemeinderats las Bürgermeister Hans Eichstetter ein Schreiben vor, das von 31 Bürgern des Ortsteils Wackerling unterschrieben war, allerdings keinen Absender trug.

31 Bürger brachten ihren Unmut über den noch zu errichtenden Funkmast der DB-Netz AG vor. „Funkstrahlen sind eine potenzielle Gefahr für Mensch und Tier“ stand darin und weiter: „Der Gemeinde Willmering hatte keinerlei Veranlassung, der DB Netz AG den Standort Müllverladestation vorzuschlagen“. Eichstetter sah zunächst keine Veranlassung, den eigentlich anonymen Brief zu beantworten. Gemeinderätin Regina Hausladen allerdings bemerkte dazu, dass man das nicht einfach so stehen lassen sollte. „Was ist für uns die Grenze“, stellte sie die Frage. „Das ist schon richtig“, antwortete der Bürgermeister, „aber wie sollen wir den Brief ohne Absender und Adressangabe beantworten“?

Zuvor hatte Bürgermeister Hans Eichstetter Wünsche aus einer Bürgerversammlung vorgetragen. Eine kurze Diskussion gab es bei dem Thema Gasleitung, die zurzeit in Bereichen der Gemeinde verlegt und weiter geplant ist. Die Gasleitung wird durch die Bayernwerk AG verlegt, die Gemeinde hat hier kein Mitspracherecht. Bei genügend Interesse der Bürger von Geigen werde die Bayernwerk AG eine Kosten-Nutzung-Rechnung anstellen, ob der Bau einer Gasleitung machbar ist.

Einstimmig beschlossen wurde, die Realsteuerhebesätze bei 330 Prozent bei Grundsteuer A und B und auch bei der Gewerbesteuer zu belassen.

Weil Anton Wollinger und Michael Meierhofer bei der Veteranen-Weltmeisterschaft im Ringen in Finnland hervorragende Botschafter für die Gemeinde waren, erhalten die WiWa-Ringer 300 Euro Zuschuss.(fsh)

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