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Sport

40 Hütten fürs Skistadion am Arber

Regens Landrätin Rita Röhrl befürwortet die Investition und sagt Unterstützung beim Prozess zu einem Trainingsunfall zu.

„Die Investitionen sind notwendig“, so Regens Landrätin Rita Röhrl zu den Maßnahmen am Hohenzollernstadion. Foto: kht

Lohberg.Die Dringlichkeit zweier Anträge hatte zur Folge, dass die Mitgliederversammlung des Fördervereines Skilandesleistungszentrums Arber nicht erst im Herbst, sondern schon am Donnerstag dieser Woche abgehalten wurde. Die beiden Anträge zu einer Darlehensverlängerung und dem Bau eines Hüttendorfs im Bereich des Stadiongeländes wurden einstimmig befürwortet.

Im Funktionsgebäude des Trainingszentrums konnte Hermann Kastl dazu neben etlichen Mitgliedern auch die Landrätin Rita Röhrl begrüßen. Wie er ausführte, seien die Baumaßnahme am Hohenzollernstadion bis auf Restarbeiten abgeschlossen. „Die Anlage und Gebäude sind in voller Nutzung“, so der Vorsitzende.

„Schon arg belastet“

Dank sagte er deshalb nochmals an alle Beteiligten und insbesondere die beiden Landkreise Cham und Regen. Einziger Wermutstropfen ist der Trainingsunfall im Hohenzollernstadion, zu dem jetzt ein Urteil Ende März erwartet wird. „Hier ist die ehrenamtliche Arbeit schon arg belastet“, blickte Hermann Kastl auf den ausstehenden Urteilsspruch.

„Heuer war der Winter schlechthin“, so ein gut gelaunter Josef Schneider auf die zurückliegende und die laufende Saison blickend. Es war genügend Schnee auf den Anlagen, so dass viele internationale und regionale Wettkämpfe abgehalten werden konnten und aktuell noch zahlreiche Vereine vor Ort trainieren. Bewährt habe sich, so der Stadionleiter, auch der Ankauf des Pistenbullys, ohne den eine Präparierung der Strecken unmöglich wäre.

Für 2018 sind Investitionen notwendig, um weiterhin den hohen Level halten zu können. „Wir können nicht zu jedem IBU-Cup 40 Container an- und abfahren“, so Josef Schneider. Es sollen deshalb 40 feste Holzhütten errichtet werden, die unter anderem dann auch als Wachskabinen genutzt werden können. Zudem können diese Hütten auch für die verstärkte Sommerauslastung etwa mit Sommerbiathlon benutzt werden.

Der alpine Teil des Landesleistungszentrums ist durch die Unterstützung durch die Arber-Bergbahn finanziell wenig belastend für den Förderverein, so Gerhard Richter. Die Situation, dass nach fast 20 Jahren im Skiverband Bayerwald kein hauptamtlicher Trainer mehr vor Ort ist, sei nicht optimal. In den Kadern des Deutschen und des Bayerischen Skiverbandes sei der Skiverband Bayerwald nach wie vor gut vertreten.

An die Vereine gewandt, bat Richter einmal mehr, sich wieder der alpinen Rennausbildung zu widmen. „Was hilft ein ausgezeichnetes Leistungszentrum, wenn die Sportler fehlen und damit die Kapazitäten nicht genutzt werden“, so der Stadionleiter.

Auch Rita Röhrl unterstütze die geplante Verbesserung der Infrastruktur. „Dies ist wichtig, um auch weiterhin Großveranstaltungen zu schultern“, so die neue Landrätin. „Wir werden die Verantwortlichen nicht hängen lassen im aktuellen juristischen Streit“, äußerte sie zudem unter Beifall der Anwesenden.

Die von Hermann Kastl vorgebrachten Anträge wurden im Anschluss einstimmig befürwortet. (kht)

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