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Sport

44 Jahre nach dem letzten Spiel

Die ehemaligen Jugendfußballer des TV Waldmünchen feierten im Kupferdachl in Waldmünchen ihr Wiedersehen.

  • Die TV Jugendfußballer von 1972 bis 1974 trafen sich jetzt wieder. Foto: wbf
  • Viele lange Mähnen: die Mannschaft des TV aus den Siebzigern Foto: wbf

Waldmünchen. Fast auf den Tag genau vor 44 Jahren sind sie zum letzten Mal gemeinsam bei einem Fußballspiel aufgelaufen – vergangenen Samstag haben sie sich wieder getroffen: Die ehemaligen Jugendfußballer des TV Waldmünchen feierten im Kupferdachl in Waldmünchen ihre Reunion.

Hans Fickerl und Hans Daschner hatten das Treffen organisiert und sie freuten sich, dass viele Spieler der Saison 1972/73 und 1973/74 samt Trainer und Betreuer der Einladung gefolgt waren. Eigentlich sei es schon vor Jahren angedacht gewesen, aber immer wieder verschoben worden. Doch am vergangenen Samstag war es endlich so weit. Entsprechend groß war die Wiedersehensfreude, hatte man sich doch über Jahrzehnte weitgehendst aus den Augen verloren. Es gab viel zu erzählen, der Gesprächsstoff drehte sich hauptsächlich um Fußball, aber auch privates und persönliches wollte man natürlich voneinander wissen. Dabei kamen so manche unvergessliche Begebenheiten zur Sprache, in der mitgebrachten Chronik wurde interessiert geblättert und dann war immer wieder „weißt du noch?“ zu hören. So erinnerte man sich insbesondere an den verpassten Meistertitel 1974, als nach einer eigentlich souveränen Spielrunde am Ende die „Luft ausging“, man in ein Entscheidungsspiel in Geigant gegen den SV Schönthal musste und dort klar verlor.

Aber auch an ein Turnier in Froschhausen bei Frankfurt, wo kein geringerer als der Nachwuchs des damaligen Deutschen Amateurmeisters SpVgg Bad Homburg besiegt wurde. Bei einer launigen „Spielersitzung“ schlüpfte dann Kapitän Hans Fickerl in die Rolle des Trainers Wolfgang Wittig und nahm die Aufstellung für ein fiktives Match vor: Hans-Peter Bauer, Max Eiber, Reinhold Bauer, Sepp Müller, Hans Nothaas, Peter Krzystek, Toni Lampatzer, Franz Münzl und Hans Daschner waren an diesem Tag schließlich „erste Wahl“. Dazu Co-Trainer Albert Lechner, Betreuer Fritz Meßbauer und Silvia Provinsky als Fanvertreterin.

Gedacht wurde auch der bereits verstorbenen Mitspieler Georg Hastreiter, Günther Dombrowsky, Klaus Stockert, Alois Höpfl, Karl Klingl und Ewald Babl sowie Jugendleiter Hermann Bierl und Anton Ferstl, des ersten Trainers der Schülermannschaft, in der viele der Anwesenden 1968 mit dem Vereinsfußball begonnen hatten. Mitorganisator Hans Daschner bedankte sich namens der ehemaligen Mannschaft bei Hans Fickerl, der Chronik geführt und erheblichen Anteil daran hatte, dass das erste Treffen nach 44 Jahren zustande gekommen ist.

Er überreichte ihm ein Präsent. Peter Krzystek bezeichnete das Treffen als eine tolle Sache und freut sich schon auf ein weiteres. „Wir haben in dieser Zeit so viele Dinge miteinander erlebt, die man nicht vergisst“, meinte er. Nach einem gemeinsamen Abendessen machte man noch einen Abstecher in die KuBar, das ehemalige Vereinslokal Café Hanusch, ehe das erste Treffen in einem weiteren Waldmünchner Lokal mit einem „Absacker“ sein Ende fand. Einig waren sich beim Auseinandergehen alle: „Wir treffen uns bald wieder.“ (wbf)

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