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Politik

50 Autogramme für Junge Liste

Junge Arnbrucker verabschiedeten ein Wahlprogramm und legten die Termine bis zur Kommunalwahl am 15. März fest.

Viele Ideen und Meinungen müssen unter einen Hut gebracht werden. Wahlprogramm und Flyer werden heiß diskutiert. Von links: Josef Raith, Kathrin Kaeser, Thomas Fischl, Cornelius Vogl, Verena Hirtreiter, Theresa Leitermann, Magdalena Hitzler, Andreas Hirtreiter und Konrad Weiß.  Foto: Hans Weiß
Viele Ideen und Meinungen müssen unter einen Hut gebracht werden. Wahlprogramm und Flyer werden heiß diskutiert. Von links: Josef Raith, Kathrin Kaeser, Thomas Fischl, Cornelius Vogl, Verena Hirtreiter, Theresa Leitermann, Magdalena Hitzler, Andreas Hirtreiter und Konrad Weiß. Foto: Hans Weiß

Arnbruck.Um bei der Kommunalwahl am 15. März antreten zu dürfen, brauchen die Jungen Arnbrucker, die für den JU-Ortsverband Arnbruck ins Rennen gehen, mindestens 50 Unterstützerunterschriften. Jeder, der in der Gemeinde Arnbruck wahlberechtigt ist und dessen Name nicht auf einer Liste zur Gemeinderatswahl steht, darf sich eintragen. Die Unterschrift muss in der Gemeindeverwaltung während der normalen Öffnungszeiten (Montag bis Freitag von 7.30 bis 12 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag von 13 - 17 Uhr) geleistet werden. Zusätzlich kann man sich am Donnerstag, 16. Januar, von 17 bis 20 Uhr und am Samstag, 18. Januar , von 10 bis 12 Uhr eintragen.

„Wir sind eine coole Truppe, die sich Gedanken macht und Arnbruck voranbringen will!“ fasste es Kathrin Kaeser bei einem der vielen Treffen sehr passend zusammen. Eine Menge Arbeit lag seit der Neugründung des JU-Ortsverbandes im Sommer 2019 vor den motivierten Nachwuchspolitikern: Es mussten 24 Bewerber für die Liste zur Gemeinderatswahl gefunden, die Aufstellungsversammlung organisiert und durchgeführt, der Wahlkampf geplant und ein meinungsstarkes Wahlprogramm erarbeitet werden.

Engagiertes und kreatives Team

JU-Ortsvorsitzender Konrad Weiß konnte sich dabei immer auf ein engagiertes und kreatives Team verlassen. Die Jungen Arnbrucker wollen sich zum einen für eine faire und familienfreundliche Bauplatzvergabe einsetzen. Neu erschlossene Flächen sollen zum anderen mit Bauzwang belegt und Einheimischen bei der Vergabe ein Vorkaufsrecht eingeräumt werden. Dies soll verhindern, dass Bauland zum Spekulationsobjekt verkommt. Außerdem will man sich starkmachen für eine vorausschauende Planung bei der Ausweisung von Bau- und Gewerbeflächen.

Am 31. Januar findet ab 19 Uhr beim „Dorfwirt“ eine Infoveranstaltung mit Referent Stefan Sterl, Architekt vom Büro Ingenieurkontor BLWS in Bodenmais, statt. Es wird die Frage beantwortet, wie Flächen ausgewiesen werden und welche Gestaltungsmöglichkeiten die Gemeinde hat.

Des Weiteren engagieren sich die Jungen Arnbrucker im ohnehin sehr aktiven Dorfleben. Für den 8. Februar plant man einen Kegelabend im Hotel Hubertus und anschließend einen Ausflug ins Bad Kötztinger Nachtleben. Zusätzlich laufen schon die Planungen für ein Kleinkinderschwimmen im Panoramabad und eine Neuauflage der legendären „Kinderferienwoche“, die schon in den 90er Jahren ein großer Erfolg war.

Kooperation im Zellertal

Auch ganz oben auf der Agenda steht der Ausbau der Zusammenarbeit der beiden Zellertalgemeinden Drachselsried und Arnbruck. Die junge Mannschaft will sich für eine gemeinsame Schulleitung einsetzen. Nur so können beide Schulstandorte dauerhaft gesichert und die Eingliederung der beiden Dorfschulen in einen großen Schulverbund verhindert werden. Ein gemeinsamer Wertstoffhof mit längeren Öffnungszeiten und Sperrmüllpresse soll ebenfalls forciert werden.

Um die Ideen einbringen zu können, hat man sich zum Ziel gesetzt, mindestens einen Sitz im nächsten Gemeinderat besetzen zu können. Zuvor brauchen die Jungen Arnbrucker aber die Unterstützung der Bevölkerung, um die geforderte Anzahl von 50 Unterschriften zur Listenzulassung zu erreichen. (kll)

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