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Bildung

646 Schüler an der Realschule

Die Konrad-Adenauer-Realschule setzt den Aufwärtstrend bei den Schülerzahlen fort. 26 Klassen starten am Dienstag in Roding.
von Thomas Mühlbauer

Alexander Peintinger vor dem neuen Schullogo Foto: Thomas Mühlbauer
Alexander Peintinger vor dem neuen Schullogo Foto: Thomas Mühlbauer

Roding.Am kommenden Dienstag, wenn das neue Schuljahr beginnt, werden die Eingangstür an der Konrad-Adenauer-Realschule 646 Schüler passieren – so viele wie nie zuvor. Realschuldirektor Alexander Peintinger blickt beim Pressegespräch auf das kommende Schuljahr voraus. Wurden 2018/2019 622 Schüler unterrichtet, konnte diese Zahl heuer noch einmal um 24 Schüler gesteigert werden.

Wie Peintinger informiert, gab es diesmal ein Novum: In der ersten Augustwoche erhielt die Realschule noch einmal 17 Anmeldungen – meist durch Zuzüge oder von umliegenden Schulen. Dies hatte zur Folge, dass man auch bei den Lehrerstunden noch einmal aufstocken musste.

117 Schüler haben am kommenden Dienstag Premiere: Sie starten an der Rodinger Realschule in der fünften Jahrgangsstufe. Unterrichtet werden diese in fünf Klassen. Am Ende ihres ersten Tages werden diese zum letzten Mal Luftballons am Kreissportfeld in die Höhe steigen lassen. Nächstes Jahr werde man Papierschiffe am Regenfluss auf Reisen schicken, kündigte Peintinger an.

Mit Blick auf das Schuljahr 2020/2021 lässt Peintinger jetzt schon wissen: „Die 646 Schüler sind noch nicht das Ende, denn es werden nächstes Jahr nur drei zehnte Klassen ihren Abschluss machen. So wird sich die Schülerzahl auf jeden Fall noch einmal deutlich erhöhen.“

Julia Firsching wechselt

Erstellt wurden kürzlich für die 54 Lehrkräfte 75 Einzelstundenpläne. Neben zahlreichen Neuzugängen musste mit Julia Firsching, die als ständige Stellvertreterin an die Realschule nach Waldmünchen wechselt, ein schmerzlicher Abgang verzeichnet werden.

In der heutigen schnelllebigen Zeit bedeutet Stillstand gleichsam Rückschritt – so hat man auch im Bereich der Digitalisierung wieder Fortschritte erzielt, unter anderem mit der Ausstattung von mehreren Touch-Fernsehern in den Klassenzimmern im Obergeschoss. Zudem wird das Glasfasernetz nun angeschaltet. „Wir haben eine gute Basis geschaffen, die nun einfach Stück für Stück weiterentwickelt wird“, sagte Peintinger.

Am Montag werden in der Aula auch die Klassenlisten ausgehängt. Der erste Schultag beginnt für die sechsten bis zehnten Klassen wie gewohnt um 8 Uhr, für die Fünftklässler um 8.15 Uhr mit Begrüßung in der Aula. Unterrichtsende ist für alle Schüler um 11.15 Uhr, ab Mittwoch erfolgt Unterricht nach Stundenplan. Die Eltern sind derweil im SMV-Raum zu Kaffee und Kuchen eingeladen.

Früchte der guten Arbeit

Doch worauf führt der Realschuldirektor diesen Zuwachs an Schülern zurück? „Ich denke, uns zeichnet auch die Vielfalt des schulischen Lebens aus, sowohl im kulturellen, als auch im musikalischen Bereich.“ Des Weiteren behalte man die aktuellen Themen im Blick – mit einem gesunden Augenmaß. Dabei, so Peintinger, soll die Digitalisierung den Schülern etwas bringen und nicht umgekehrt.

An der Realschule gibt es zudem keine Hausordnung mehr, sondern nur eine Schulverfassung mit Geboten. Auch läuft das Projekt der handyfreundlichen Schule, das es bereits eineinhalb Jahre gibt, weiter. So sagt Alexander Peintinger selbstbewusst: „Die Realschule Roding ist ein Markenzeichen geworden, Made in Roding. Wir ernten einfach jetzt die Früchte unserer jahrelangen Arbeit.“

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