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Kuratorium

792 Musikschätze sind digitalisiert

Kompositionen stehen Musikern weltweit zur Verfügung. Das Kuratorium zur Förderung des Grenzüberschreitenden Wallfahrts- und Begegnungszentrums Neukirchen b. Hl. Blut traf sich zur Jahresversammlung.

Die Vorstandschaft tagte vor den Kontaktbeschränkungen. Foto: Staudacher
Die Vorstandschaft tagte vor den Kontaktbeschränkungen. Foto: Staudacher

Neukirchen b Hl Blut.Bereits zu Beginn der vergangenen Woche hielt das Kuratorium zur Förderung des Grenzüberschreitenden Wallfahrts- und Begegnungszentrums Neukirchen b. Hl. Blut mit 40 Mitgliedern seine Jahresversammlung im Katharinensaal im „Haus zur Aussaat“. Vorsitzender Pfarrer Georg Englmeier hieß besonders die Ehrenbürger Ludwig Baumann und Egid Hofmann sowie die Träger der Bürgermedaille Josef Sedlaczek, Hans Sperl und Josef Staudacher willkommen. Die Mitgliederzahl stehe stagnierend bei rund 200 Mitgliedern. Jahr für Jahr erfreulich sind die Einnahmen aus dem Verkauf von Honig der Bienenvölker von Egid Hofmann. 3.600 Euro sind so der Kasse zugeflossen. Spenden in Höhe von jeweils 2.500 Euro flossen durch das 40-jährige Priesterjubiläum von Georg Englmeier sowie den 80. Geburtstag von Egid Hofmann welche beide auf Geschenke verzichteten und um Spenden für das Kuratorium baten. Als „Glücksfall“ bezeichnete Georg Englmeier den neuen Gärtner Ferdinand Bachl, der sich hervorragend einfüge und während der Winterzeit viele Unterhaltsarbeiten im Haus erledigen konnte. Neben der teilweisen Fenstersanierung und Putzausbesserung wurde auch eine Verbesserung der Akustik durch Montage von verstecktem Dämmmaterial im Katharinensaal erreicht. Dank ging an Pater Augustin und Roswitha Reitmeier für die Führungen im Klostergarten. Formsache war die Annahme des Haushaltsplans für 2020.

Ludwig Baumann informierte, dass die örtliche Klosterbibliothek auch viele größtenteils handschriftlich gefertigte, musikalische Notenbänder beherberge. Vor einem Jahr hatte sich hierzu ein internationales, renommiertes Institut gemeldet, welche die Bände erfassen und digitalisieren möchte. Nach entsprechender Vereinbarung gingen die Bände dann für ein halbes Jahr nach München zur Erfassung. Herausgekommen sei ein Katalog mit allen 792 Kompositionen. Musiker aus aller Welt haben damit Zugriff auf den Bestand.

Geschäftsführer Egid Hofmann dankte Gärtner Ferdinand Bachl für sein Engagement. Erst kürzlich habe dieser einen einwöchigen Baumschnittkurs absolviert. Markus Müller überbrachte als Bürgermeister den Gruß der Marktgemeinde und freute sich über die Harmonie und Zusammenarbeit von Pfarrei, Kloster und Gemeinde. (ksp)

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