mz_logo

Region Cham
Donnerstag, 21. Juni 2018 28° 2

Spandlberg

80 Teilnehmer bei Zündapp-Treffen

Lautes Knattern war zu vernehmen, als am Vormittag des Pfingstsonntags gut 80 Fahrzeuge der Marke

Eine schwarze DKW 125 aus früherer Zeit zog die Blicke auf sich.Foto: kbr
Eine schwarze DKW 125 aus früherer Zeit zog die Blicke auf sich.Foto: kbr

Spandlberg.„Zündapp“ zielstrebig Richtung Spandlberg tuckerten, um am 4. Zündapp-Oldtimer-Treffen der „Freunde alter Technik Neukirchen-Spandlberg“ teilzunehmen.

Die Zünder-Apparatebau-Gesellschaft (Zündapp-Werke) war in der Zeit von 1917 bis 1984 einer der großen deutschen Motorradhersteller und Teil der Nürnberger Motorradindustrie. Aus dieser Ära stammen auch die Mofas, Mopeds, Motorräder und übrigen Fahrzeuge, die beim Anwesen der Familie Mühlbauer in Reih und Glied zur Schau standen. Die ältesten Fahrzeuge beim Treffen in Spandlberg waren eine Zündapp K 500, Baujahr 1938, sowie eine Zündapp DB 200, Baujahr 1939, auf die ihre Eigentümer mit Stolz blickten. Ins Auge stachen auch etwas jüngere Gefährte, wobei die Marken von Adler bis Zündapp reichte. Die weiteste Anreise von rund 140 Kilometern als Privatperson hatte Roman Plinninger aus Gangkofen mit seiner Zündapp KS 80 Super, Baujahr 1984; er bekam dafür einen Pokal. Über einen Pokal freute sich auch der Besitzer der Zündapp K 500, Baujahr 1938, die als ältestes Modell in die Wertung einging.

Die Teilnehmer kamen nicht nur aus der näheren Umgebung, sondern zeigten über die Landkreisgrenzen hinaus Interesse an den verschiedenen geschichtsträchtigen Vehikeln. Da Zündapp-Fahrzeuge seit 1984 nicht mehr hergestellt werden, zählt eine „CS 25“ aus dieser Baureihe mit 49 ccm und 1,5 PS zu den jüngsten Modellen. Das Organisationsteam des 4. Zündapp-Oldtimer-Treffens um Sascha Martin konnte erneut einen großen Besucherzulauf verzeichnen und war überwältigt von der starken Resonanz an interessierten Zündapp-Fans, die im Laufe der Veranstaltung mit ihrem Kommen und Gehen für ein buntes Bild sorgten.

Als Erinnerungsgeschenke erhielten die teilnehmenden Mofa- und Moped-Besitzer je eine Urkunde. Für das leibliche Wohl der Gäste war bestens gesorgt und sie fachsimpelten ausgiebig. So ließen sich die Teilnehmer nicht von einer kleinen gemeinsamen Rundfahrt mit ihren Zweirädern Richtung Anger abhalten. Aufgrund der steigenden Tendenz an Ausstellungsobjekten ziehen die Organisatoren ein erneutes Treffen in Betracht. (kbr)

Oldtimer

Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht