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Ab sofort kann in Radling gebaut werden

Die Erschließung des Baugebietes Auf dem Sattel ging in Rekordzeit über die Bühne. Schmaderer spricht von einer „Top-Fläche“.

Zufahrt nicht mehr verboten: Mit der Schlussabnahme der Gewerke zur Erschließung ist das neue Radlinger Baugebiet Auf dem Sattel ab sofort für die Bebauung freigegeben.  Foto: cls
Zufahrt nicht mehr verboten: Mit der Schlussabnahme der Gewerke zur Erschließung ist das neue Radlinger Baugebiet Auf dem Sattel ab sofort für die Bebauung freigegeben. Foto: cls

Schorndorf.„Es wurden alle Rekorde gebrochen“, so Schorndorfs Bürgermeister Max Schmaderer am Mittwochvormittag bei der Schlussabnahme in Bezug auf die Erschließung des neuen Radlinger Baugebiets Auf dem Sattel. Ab sofort kann auf den 40 Bauparzellen mit dem Bauen losgelegt werden.

Den Rekord bezog Schmaderer auf die zeitlich gestraffte Durchführung des Bauleitplanverfahrens wie auch die Bauzeit der Erschließung, die Vermessung und den Abverkauf der Baugrundstücke. 25 Parzellen seien bereits notariell verbrieft, für fünf weitere sei der Termin schon festgesetzt und für fünf weitere lägen Reservierungen vor. Das starke Interesse führt Schmaderer auf die hervorragende Lage vor den Toren der Kreisstadt mit nahegelegenem Anschluss an die B20 und die B 85 sowie den nagelneuen Radweg von Radling bis nach Cham-Süd zurück. „Viele junge Familien werden sich im neuen Baugebiet niederlassen, die entweder bereits Kinder haben oder die Nachwuchs geplant haben“, so der Bürgermeister. Ausreichend Geburten stärkten auch den Schorndorfer Grundschulstandort.

Ohne Grunderwerb geht nichts

„Ohne Grunderwerb geht gar nichts“, so Schmaderer mit einem Riesendank an das Ehepaar Susanne und Erwin Wanninger für die Bereitschaft, diese Top-Fläche der Gemeinde zu verkaufen. Es werde immer schwieriger, noch Grundflächen für neue Baugebietsausweisungen ohne entsprechende Tauschflächen zu bekommen. Schmaderer sieht hier beim Bund dringenden Reformbedarf, die Steuergesetze zu ändern. Aktuell werden Flächen aus dem landwirtschaftlichen Betriebsvermögen bei einer Veräußerung mit über 40 Prozent besteuert, sofern keine Reinvestition erfolgt.

„Strabag hat hier in Radling alle Rekorde gebrochen.“

Bürgermeister Max Schmaderer

Auf dem Sattel

  • Baugebiet:

    Das Areal in Radling umfasst 40 Parzellen.

  • Bauplätze:

    25 Parzellen sind laut Bürgermeister Max Schmaderer notariell verbrieft, für fünf weitere ist der Termin schon festgesetzt und für fünf weitere liegen Reservierungen vor. Es sind damit nur noch vier freie Parzellen zu haben.

Bei der Schlussabnahme der Erschließung dankte Schmaderer den beteiligten Fachfirmen und Behörden. Großes Lob galt dem Ingenieurbüro Altmann aus Cham mit dem verantwortlichen Ingenieur Christian Simeth für die Bauleitung und erstklassige Betreuung der Arbeiten. Drei Monate früher fertig als geplant sei die Erschließung insbesondere dank der Ausführung durch das Bauunternehmen STRABAG AG. Schmaderer sprach dem Straubinger Bereichsleiter Josef Limbrunner sowie dem Bauleiter Georg Paukner und Polier Helmut Keckeis mit seinem Team für die gezeigte Schlagkraft eine Riesenanerkennung aus: „STRABAG hat hier in Radling alle Rekorde gebrochen“. Es sei richtig und wichtig gewesen, noch im November zu beginnen, bis kurz vor Weihnachten wurde gearbeitet.

Ebenfalls immer offene Ohren und gute Unterstützung gezeigt hätten als Erschließungspartner das Straßenbauamt Regensburg, bei der Abnahme vertreten durch den technischen Bereichsleiter Uwe Friedrichs, sowie der Chamer Straßenmeisterchef Gottfried Niedermeier in Bezug auf den Bau der notwendigen Linksabbiegespur an der Staatsstraße im Einmündungsbereich zum neuen Baugebiet und die Bayernwerk AG (Strom/Straßenbeleuchtung).

Überall Glasfaseranschluss

Dank gelte auch dem Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Cham mit dem neuen Leiter Christian Schmitz sowie dem Zweckverband zur Wasserversorgung der Chamer Gruppe, für die Wassermeister Christian Müller anwesend war. Dank der Telekom verfüge jedes Grundstück über einen Glasfaseranschluss und sei vorbereitet für die digitale Welt von morgen.

„Mit der heutigen Abnahme der Gewerke kann es nun von Seiten der neuen Grundstücksbesitzer losgehen“, so Schmaderer, die ersten Bauanträge im Freistellungsverfahren und damit entsprechend der Vorgaben im Bebauungsplan seien bereits genehmigt. Der Bürgermeister bat die Bauherren und Baufirmen, achtsam und schonend mit den neuen Erschließungsanlagen umzugehen, insbesondere mit der neuen Siedlungsstraße. (cls)

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