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Lohberg

Abschied von Herbert Koller

„Niemand ist der Herr seines Weges, und kein Mensch hat die Macht, den Gang seiner Schritte zu bestimmen“, weist das Sterbebild von Herbert Koller, der mit 62 Jahren verstorben ist, auf Gottes Allmacht hin.
Maria Frisch

Herbert Koller † Foto: Maria Frisch
Herbert Koller † Foto: Maria Frisch

Lohberg.Pfarrer Ambros Trummer zelebrierte am Mittwoch für den Verstorbenen das Requiem, das der Kirchenchor gesanglich mitgestaltete. Der Lebensweg von Herbert Koller stand laut Pfarrer Trummer nicht gerade unter guten Vorzeichen, denn seine Mutter, die aus Auschwitz stammte, starb bereits 1969 mit 47 Jahren; Herbert Koller war damals erst zwölf Jahre alt.

Sein Vater starb 1985 mit 65 Jahren. Nach der Schule erlernte er den Beruf des Schlossers. Die berufliche Laufbahn führte den Schlosser Herbert Koller 1979 zum Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. Der Sommerauer wohnte lange Zeit in dem alten Bauernhaus des Woferlhannes-Hofs. Im Winter war er Skilehrer auf der Mooshütte und in der Skischule Brennes. 1994 heiratete er, 1996 wurde Tochter Anna-Maria geboren. Schon als Jugendlicher trug Herbert Koller das Fußballtrikot des SV Lohberg. Später hütete er das Tor in der 2. Mannschaft bis zu seinem Sportunfall. Herbert Koller war auch langjähriger Vereinskamerad bei den Sparten Wintersport und Eisschießen. (kfl)

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