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Harrling

Abschied von Max Wittmann

Am Samstag wurde Max Wittmann aus Harrling nach dem Trauergottesdienst in der St.

Max Wittmann †
Max Wittmann †

Harrling.Bartholomäuskirche auf dem Friedhof der Erde übergeben; er verstarb am Mittwoch unerwartet im Krankenhaus Cham im Alter von 84 Jahren. Die Feuerwehr Harrling war mit einer starken Abordnung vertreten, um ihrem langjährigen Kameraden das letzte Geleit zu geben.

Pater John zelebrierte den Trauergottesdienst und der Kirchenchor umrahmte ihn, an der Orgel begleitet von Markus Lex. Die Lesung trug Lorenz Eisenreich für seinen Dorfnachbarn vor.

In seiner Trauerrede hielt Pater John Rückblick auf den Lebensweg des Verstorbenen: Max Wittmann wurde am 20. Februar 1934 als ältester von drei Brüdern in Nasting geboren. Im Alter von 18 Jahren ging er nach Kaiserslautern und verdiente da zwei Jahre sein Geld und wechselte anschließend nach München und war im Hochbau beschäftigt und einige Zeit auch bei der Firma WMF. Im Mai 1960 trat er mit Martha Höpfl aus Wolfersdorf an den Traualtar und beide wohnten vier Jahre in Altrandsberg. Max Wittmann fand bald eine Anstellung beim Landesvermessungsamt in München und war dort 35 Jahre, bis zur Pensionierung 1995, beschäftigt. In Harrling in der Gartenstrasse, erbauten sich die Eheleute 1964 ein Wohnhaus und im gleichen Jahr wurde Tochter Gaby geboren und drei Jahre später Sohn Günther.

Nach seiner Pensionierung kaufte Max ein Gewächshaus und fand in der Aufzucht von Gemüse eine neue Leidenschaft. Er entwickelte sich im Laufe der Zeit zum Selbstversorger und ernährte die Familie mit gesunden Sachen aus dem Garten. Im Jahre 2016 übergab er sein Anwesen an den Sohn Günther und lebte im Austrag.

Nach dem Trauergottesdienst wurde der Sarg durch Mitglieder der Feuerwehr Harrling zu Grabe geleitet. Thomas Haimerl sprach Worte des Dankes an Max Wittmann, der 58 Jahre der Feuerwehr angehörte. (kts)

Trauer

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