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Grafenwiesen

Abschied von Zenta Schiedermeier

Im Trauergottesdienst gedachten am vergangenen Montag die Pfarrangehörigen der verstorbenen Zenta Schiedermeier, geborene Kirschbauer.
Heinz Pletl

Zenta Schiedermeier  Foto: Heinz Pletl
Zenta Schiedermeier Foto: Heinz Pletl

Grafenwiesen.Nach 85 Lebensjahren hat sie ihr Leben auf dieser Erde vollendet. Im Namen der Trauergemeinde drückte Pfarrer Dr. Peter Chettaniyil den Angehörigen die herzliche Anteilnahme aus.

Wie der Priester in seiner Traueransprache sagte, sei jeder Mensch bemüht, für sich und die Seinen ein Heim zu schaffen, das uns mehr als ein Dach über den Kopf bietet, bei dem wir Geborgenheit finden. Und doch, die Welt biete uns kein ewiges Zuhause. So sagte Jesus unter anderem, dass er für alle einen Platz vorbereitet habe und er wiederkommen wird, uns zu holen, damit wir dort sind, wo er ist.

Zenta Schiedermeier, geboren am 6. Februar 1933 in Kötzting, wuchs zusammen mit ihrem Bruder Franz in Haus bei Bad Kötzting auf. Nach dem frühen Tod ihres Vaters verehelichte sich die Mutter noch einmal und es kamen noch zwei Brüder dazu.

In Karl Schiedermeier fand Zenta Schiedermeier ihre große Liebe und sie vermählten sich 1955. Es wurden ihnen zwei Söhne und drei Töchter geschenkt. 1966 zog die Familie von ihrem bisherigen Wohnort Frankfurt nach Grafenwiesen zurück. Der Ehemann bildete sich weiter und machte sich selbstständig.

Jahrelang führten beide ein Bauunternehmen und kümmerten sich um ihre Kinder und Enkelkinder. Für alle war die Verstorbene mit ihrer Ausgeglichenheit ein Fels in der Brandung und ein Ratgeber für alle Lebenslagen. Im Ruhestand übernahm sie, wegen ihrer Bescheidenheit überall bekannt, mit ihrem Mann die Aufgaben in der kleinen Landwirtschaft des Schwiegersohnes.

Schwer traf Zenta Schiedermeier der Tod ihres Sohnes und ihres Ehemannes. Mit 86 Jahren führte sie noch ein selbstbestimmtes Leben. Ihre Töchter Brigitte, Bettina, Beate und Enkel Florian standen ihr im täglichen Ablauf treu zur Seite. Für die sechs Enkel und drei Urenkel kam der Tod überraschend. Zenta Schiedermeier hinterlässt eine große Lücke in der Familie.

Jetzt hat sie nach dem christlichen Glauben ihr Leben in die Hand Gottes gegeben und ist in die ewige Heimat gegangen. Der Abschied von diesem Leben ist Heimkehr zu Gott, sagte Peter Chettaniyil. Wir seien noch auf dem Weg, Zenta habe dieses Ziel erreicht. Roland Häring gestaltete mit dem Kirchenchor Grafenwiesen die Trauerfeier gesanglich. (khp)

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