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Entwicklung

Ärztehaus auf dem Bavariagelände

Falkenstein bekommt ein Gesundheitszentrum mit seniorengerechtem Wohnen. Die zwei Investoren kennen sich schon länger.
Anton Feigl

Die beiden Investoren Rainer Traurig (vorne links) und Christian Röger (vorne rechts) sowie (v. l.) Franziska, Theresa und Karin Röger und Bürgermeisterin Heike Fries auf dem bislang noch brach liegenden Baugrundstück  Foto: rto
Die beiden Investoren Rainer Traurig (vorne links) und Christian Röger (vorne rechts) sowie (v. l.) Franziska, Theresa und Karin Röger und Bürgermeisterin Heike Fries auf dem bislang noch brach liegenden Baugrundstück Foto: rto

Falkenstein.„Jetzt ist es offiziell: Das seit Jahrzehnten brachliegende, etwa 4100 Quadratmeter große Bavaria-Gelände kann endlich einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden“, sagte Bürgermeisterin Heike Fries beim Pressetermin mit den beiden Investoren, Christian Röger, Geschäftsführer des ambulanten Pflegedienstes Röger, und Rainer Traurig, Arzt und Internist aus der Gemeinschaftspraxis Traurig, Heitzer und Neimer in Falkenstein.

Röger und Traurig kennen sich schon seit vielen Jahren, seit ihrer gemeinsamen Zeit im Krankenhaus Roding, wo Traurig als Stationsarzt und Röger als Krankenpfleger und dann als Personalratsvorsitzender tätig war. Bereits damals haben sich beide gut verstanden und zusammengearbeitet.

Architekten planen schon

Gemeinsam haben Sie jetzt die „R&T Bavaria Immobilien GmbH“ gegründet und sind somit gleichberechtigte Partner. In Falkenstein suchten sie ein Grundstück, um ihr Vorhaben, ein Gesundheitszentrum, bzw. Ärztehaus mit seniorengerechten Wohnungen, umsetzen zu können. Es war eher ein Zufall, dass das Bavaria-Gelände wieder in den Fokus gerückt ist und nun von der R&T Bavaria Immobilien GmbH erworben werden konnte.

„Wir sind voller Tatendrang und wollen das Projekt so schnell wie möglich umsetzen“, so Traurig und Röger. Die ersten Planungen durch das Architekturbüro Winkler aus Wörth an der Donau haben bereits begonnen. Die Gemeinschaftspraxis Dres. Traurig, Heitzer und Neimer wird hier neue Räume bekommen. Ferner sollen bis zu 18 seniorengerechte Wohnungen entstehen.

Versorgung

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Kurze Wege für Patienten

Bezüglich dessen, was noch alles in diesem Gebäudekomplex beheimatet sein wird, halten sich die Investoren noch zurück. Nur so viel sei gesagt, es entsteht ein Gesundheitszentrum, das für Falkenstein und sein Umland eine Bereicherung sein soll. Im Fokus der Investoren stehen eine qualitative hochwertige medizinische Versorgung sowie Pflege und kurze Wege für die Patienten, wenn sie Hilfe benötigen.

Bürgermeisterin Fries freute sich, dass Röger und Traurig in Falkenstein investieren und nicht andernorts: „Wir als Markt Falkenstein sind damit in der glücklichen Lage, weiterhin medizinisch gut versorgt zu sein, da die Hausarztpraxis in dieses neue Ärztehaus einziehen wird und vielleicht noch das eine oder andere weitere medizinische Angebot dazukommen könnte.“ Sie sei froh, dass der Gemeinderat diesen Weg mitgegangen ist. Wenn alles planmäßig verläuft, ist Anfang nächsten Jahres Baubeginn. (rto)

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