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Bad Kötzting

Ärztin berichtet von Einsätzen auf Philippinen

Die Ärztin Barbara Rautenberg hat auf Einladung des Frauenbunds einen Vortrag zu ihrer Arbeit auf den Philippinen gehalten.

Barbara Rautenberg untersucht ein Kind. Foto: German Doctors
Barbara Rautenberg untersucht ein Kind. Foto: German Doctors

Bad Kötzting.„Die Philippinen sind kein armes Land, aber ein Land mit vielen Armen. Und die Armut ist der Auslöser für viele Krankheiten“, erklärte Rautenberg gleich zu Beginn ihres Vortrages über ihre ehrenamtlichen Einsätze bei den „German Doctors“ und in der Gesundheitsstation „Mabuhay St. Francis“ in Bugko auf den Philippinen. Viermal weilte sie für jeweils sechs Wochen auf den Inseln und versuchte, mit einheimischen Berufskollegen, Krankenschwestern, Hebammen und Arzthelferinnen die Not der Kranken in den entlegenen Dörfern zu lindern.

Trotz der Armut sind die Bewohner der Philippinen lebensfroh und optimistisch. Die Regierung bezeichnet nur die Menschen als arm, die weniger als einen Dollar pro Tag verdienen, und spielt somit die Zahl der Armen drastisch herunter. Betroffenheit lösten so manche Bilder von Verletzten und unterernährten Kindern sowie den primitiven Behandlungsmöglichkeiten aus. Es gibt viele Hautkrankheiten wie Krätze und infizierte Wunden, Würmer und Durchfall bis hin zu Ruhr und anderen parasitären Erkrankungen wegen des schlechten Wassers. „Meine Erfahrungen als Ärztin auf den Philippinen waren und sind so nachhaltig und beglückend, dass ich froh bin, diese Einsätze gemacht zu haben. Die Dankbarkeit der Menschen entlohnt alle Mühen“, resümierte die erfahrene Ärztin.

Zum Schluss dankte Vorsitzende Anni Deml Barbara Rautenberg für den interessanten Vortrag. Als kleines Dankeschön überreichte sie der Referentin eine Topfpflanze. Spontan kam eine größere Summe von Spenden zustande, für die sich Barbara Rautenberg bedankte und die sie an die beiden Hilfsorganisationen weiterleitet.

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