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Bildung

Agnes Bernauer holte ihn heim nach Straubing

Nach sieben Jahren am Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium verabschiedete die Schulfamilie Rudolf Reinhardt.

Mit Agnes Bernauer: Rudolf Reinhardt leitet künftig das Anton-Bruckner-Gymnasium.

Wenn Joseph von Fraunhofer und Agnes Bernauer – dargestellt von Julian Strobl und Lena Hackenspiel – zur Verabschiedung eines Schulleiters kommen, dann muss es sich um eine bedeutende Person handeln. Nach sieben Jahren am Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium wurde OStD Rudolf Reinhardt von der Schulfamilie verabschiedet. Ab 1. August wird er seine neue Stelle als Schulleiter des Anton-Bruckner-Gymnasiums an seinem Wohnort Straubing antreten.

Musikalische und sportliche Darbietungen lockerten die Reden der zahlreichen Ehrengäste auf. Die Klassen 8a und 8b inszenierten eine „Wilde Jagd“ unter Leitung von OStR Christian Gabriel. In Kutten gekleidete Stelzengeher, die flammenfarbige Fahnen schwenkten und über Trampolin und Kasten hetzende Schüler forderten begeisterten Applaus. Die Rhythmische Sportgymnastik unter Leitung von Rita Wutz hatte eine Reifenkür vorbereitet, die die Mädchen mit viel Schwung und Eleganz darboten.

Maximilian Nowack und Fabian Fuchs von der SMV rechneten, als Wissenschaftler verkleidet, vor, warum es für sie nachvollziehbar sei, dass Reinhardt Cham für Straubing verlässt und begründeten dies mit dem erheblichen Zeit- und Kostenaufwand, den das tägliche Fahren für ihn bedeutet hatte.

Der Große Chor sorgte für Gänsehaut bei den Zuhörern mit „Africa“. Die 6. Chorklasse sang „Pata Pata“ und der Kammerchor „Mas que nada“. Die Titelmelodie von „Forrest Gump“ wurde von Orchester und Bläserklassen dargeboten, während Junior-Band und Jazz-Band die Feier mit „Final Countdown“ beschlossen.

Sie ließ ihn nicht gern gehen, die Schulfamilie, denn Reinhardt hat vielen Projekten in der Entwicklung der Schule „im positiven Sinne seinen Stempel aufgedrückt“, so der bisherige Stellvertreter und neue Schulleiter Dr. Hubert Balk. Reinhardt dankte Kollegen, Eltern, Schülern und allen, die die Schule unterstützt haben. “Eigentlich ändert sich durch meinen Weggang nichts“, sagte er im Scherz. „Wer mit mir zu tun hatte, der hatte auch mit Herrn Balk und den Kollegen zu tun.“

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