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Politik

Aiwanger will Siemens in Cham besuchen

Bayerns Wirtschaftsminister besichtigt die Alpha Verteilertechnik in Cham. Hintergrund sind Speichersysteme zur Energiewende.

Stellvertretende Ministerpräsident Hubert Aiwanger und Abgeordneter Tobias Gotthardt, kommen am Donnerstag nach Cham.  Foto: Philipp Seitz
Stellvertretende Ministerpräsident Hubert Aiwanger und Abgeordneter Tobias Gotthardt, kommen am Donnerstag nach Cham. Foto: Philipp Seitz

Cham.Der stellvertretende Ministerpräsident und bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger besucht die Siemens-Tochter Alpha Verteilertechnik in Cham. Dort will er sich am Donnerstag auf Einladung des Landtagsabgeordneten und Europaausschussvorsitzenden Tobias Gotthardt einen Einblick in die aktuelle technologische Entwicklung verschaffen.

Der Wirtschafts- und Energieminister wird gegen 11 Uhr in der Chamer Ringstraße erwartet. Zu dem Termin in Cham erklärte Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger: „Photovoltaik-Heimspeicher sind ein Schlüssel für die dezentrale Energiewende in Bayern!“

Speichertechnik ist tragende Säule

Gotthardt misst dem Besuch des stellvertretenden Ministerpräsidenten einen hohen Stellenwert zu: Speichertechnik sei eine der tragenden Säulen einer funktionierenden, nachhaltigen Energiewende für Bayern. „Mit JuneLight liefert Siemens, was wir brauchen– made in Bavaria, made in Oberpfalz. Das sichert im doppelten Sinn regionale Wertschöpfung, sichert Arbeitsplätze und stabilisiert unser intelligentes Netz der Zukunft.“

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Bayern soll nach den Worten Gotthardts Vorreiter internationaler innovativer Speichertechnik werden. Im Chamer Werk von Siemens sei diese Zukunft greifbar. In Regensburg entwickelt und in Cham gefertigt ist die Junelight Smart Battery ein bayerisches Produkt. Als integriertes Komplettsystem ist der Heimspeicher IoT-fähig und kann nach Unternehmensangaben künftig als virtuelles Kraftwerk für den Haushalt genutzt werden.

Chamer Produkte sind Exportschlager

Seit 2004 ist die Alpha Verteilertechnik GmbH eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Siemens AG. Insgesamt verlassen jährlich rund 50 000 Standard-Systeme für die Stromverteilung in Gebäuden und Industrie sowie 8000 kundenindividuelle Schaltschrank-Lösungen das insgesamt 35 000 Quadratmeter große Werksgelände – und sind ein Exportschlager.

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Seit 2019 ist das Chamer Werk zudem zentraler Fertigungsstandort für die neuen Batteriespeicher für Eigenheime (Junelight Smart Battery) und für die Gehäuseproduktion, Verdrahtung und Prüfung sowie die Lagerung der Batterien und die logistische Abwicklung verantwortlich.

Das Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 200 Mitarbeiter in Fertigung und Verwaltung und bildet aktuell zwölf angehende Konstruktionsmechaniker, Logistikfachkräfte und Industriekaufleute aus.

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