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Region Cham
Sonntag, 19. August 2018 29° 2

Musik

Akkordeonclub lud zu Konzert

Cluborchester, Tastenhüpfer, Kiddy-Band und die Steirischen Harmonika-Spieler sorgten für ein buntes Programm.

  • Vorsitzende Daniela Fuchsbüchler bedankte sich bei einigen Personen für ihr besonderes Engagement. Fotos: fsa
  • Die Tastenmhüpfer gaben eine hervorragende Visitenkarte ab.
  • Dirigent Hermann Dirscherl und das Cluborchster demonstrierten beim 29. Konzert ihr Können.
  • Carolin Rank mit dem Nachwuchs der Kiddy-Band

Furth im Wald.Cluborchester, Tastenhüpfer und die Steirischen Harmonika-Spieler des Akkordeonclubs sorgten am Freitagabend bei ihrem traditionellen Jahreskonzert für einen besonderen Ohrenschmaus und demonstrierten dabei ihr Können. Beim 29. Konzert in der Aula der Mittelschule waren alle Plätze besetzt, als die charmante Moderatorin Magdalena Fischer das Wort ergriff. Sie wies darauf hin, dass das Beste in der Musik nicht in den Noten stehe. Ein Musikant habe dies einmal so ähnlich formuliert: „Mia spuil ma ned noch Notn, sondern nach Massn“. Der Moderatorin blieb es auch vorbehalten, nicht nur alle Musiker, Musikanten und Musikliebhaber zum 29. Konzert des Akkordeon-Clubs willkommen zu heißen. Ihr besonderer Gruß galt den Vertretern des Spielmannszugs „Grenzfähnlein“ sowie dem neuen Chef des Further Blasorchsters, Klaus Dobmeier.

Dank sprach sie Schulleiterin Barbara Aumann für die Nutzung der Räumlichkeiten sowie Hausmeister Multerer mit Familie für die Unterstützung aus. Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ sagte sie der Gärtnerei Mühlbauer für den Blumenschmuck. Danach nahm sie Stellung zum Hauptthema des Abends, der Musik hinter den Noten. Zum Start stellte sie die Jüngsten, die Kiddy-Band unter Leitung von Carolin Rank, vor. Seit dem ersten Auftritt im Herbst treffen sie sich alle 14 Tage zum gemeinsamen Musizieren. Die Stücke, die sie ablieferten, lauteten: „Flötenpiepser“, „Holiday Trip“ und „Die alte Dampfeisenbahn“.

Marsch als Eröffnungsstück

Der Marsch „San Lorenzo“ werd bei allen wichtigen Ereignissen gespielt, beispielsweise bei der Krönung der Queen von England. Kein Wunder also, dass dieser Marsch auch das Eröffnungsstück des Club-Orchesters war. Gemäß der heutigen Zeit, in der man ständig mit Handy und Tablet online sei, ging es weiter mit der „Online Overtüre“, die von Hermann Dirscherl geschrieben wurde. Die Scheinwerfer wurden anschließend auf das Stück „Spotlight“ geworfen. Entsprechend der Wetterlage der vergangenen Tage konnten die Zuhörer auch vom Guten-Laune-Hit „Walking on Sunshine“ angesteckt werden.

Es reihten sich folgende Stücke an: „Black Forest“ und „Polska Polska“ von J. Schieder und ein Bolero von Hermann Dirscherl. Mit dem „Einzug der Gladiatoren“ von J. Funk verabschiedete sich das Club-Orchester in die 20-minütige Pause.

Urig und echt – weil’s ein jeder so mecht – ging es in die zweite Runde weiter. Mit der zünftigen „Feuerwehrpolka“ lockten die Tastenhüpfer, die seit 1994 bestehen, aus der Pause. Sie sind übrigens ein fester Bestandteil des Vereins und treffen sich alle zwei Wochen zum Frönen ihres Hobbys. Weiter ging’s mit dem Walzer „Conny“ sowie dem Potpourri aus der Operette „Schwarzwald Mädl“ von Leon Jessel.

„Hoamat is a Gfühl“

Mit der Ansage „Hoamat ist koa Ort – Hoamat is a Gfühl“ begann die noch frische Steirische Formation mit dem Stück „S’Waldlerherz“ von Hans Christoph. Die erst vier Jahre alte Steierische Truppe, die eine prächtige Entwicklung genommen hat, setzte das Programm mit den Stücken „Poschinger Polka“ von Dominik Gabler, „Der Lüftlmaler“ und „Edelweiß Schützenmarsch“ von M. und S. Kumeth fort. Abgerundet wurden die tollen Auftritte mit der „Haferlgucker Polka“ von M. und S. Kumeth und „Die Sterne am Himmel“ vom Tiroler Echo.

Den fulminanten Abschluss gestalteten das Club Orchseter, die Tastenhüpfer und die Steirischen gemeinsam. Sie lieferten die beiden Stücke „Grüne Tannen“, Walzer von E. Strasser, und „Tante Mizzi“, Polka von Slavo Avsenik, ab. Natürlich wurde auch eine Zugabe gefordert und diese spontan abgeliefert. Nach einem tollen Musikerlebnis wurden die Protagonisten mit viel Beifall verabschiedet.

Vorsitzende Daniela Fuchsbüchler bedankte sich noch beim zahlreichen Publikum fürs Kommen, bei der Josef- Stanglmeier-Stiftung für die finanzielle Unterstützung des Seminars sowie bei den weiteren Sponsoren. Für ihr besonderes Engagement bedankte sich Daniela Fuchsbüchler bei Petra Steinhauser und Team für die neuen Ständer-Tücher, bei Ulrike Hastreiter für den Kuchen- und Getränkeverkauf (sie hatte alle Kuchen selber gebacken), bei der Leiterin der Kiddy-Band, Carolin Rank, bei der Leiterin der Steierischen Gruppe, Sabine Bäumler, beim Dirigenten und musikalischen Betreuer Hermann Dirscherl und schließlich bei Moderatorin Magdelena Fischer mit unterschiedlichen Präsenten.

Weitere Auftritte geplant

Hingewiesen wurde noch auf die nächsten anstehenden Konzerte. Am 23. Mai ab 19 Uhr spielt der Further Akkordeonclub im Rahmen des Kultursommers am Marktplatz in Waldmünchen auf. Am 27. Juni um 19.30 Uhr haben die Musiker einen Auftritt in Neukirchen b. Hl. Blut, im Rahmen von „Kultur im Schloss“. Und am Sonntag, 8. Juli, von 10 bis 12 Uhr übernimmt der Akkordeonclub eines der Kurkonzerte im Kurpark in Bad Kötzting. (fsa)

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