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Akku löste Schuppenbrand aus

Einen Tag nachdem ein Geräteschuppen in Waldmünchen gelöscht werden musste, konnten Ermittler die Ursache ermitteln.

Ein Großaufgebot der Feuerwehren war am Montag in Waldmünchen im Einsatz. Foto: Schlegl
Ein Großaufgebot der Feuerwehren war am Montag in Waldmünchen im Einsatz. Foto: Schlegl Foto: Benjamin Schlegl

Waldmünchen.In einem Geräteschuppen, welcher unmittelbar an ein freistehendes Einfamilienhaus angebaut war, brach in der Nacht von Sonntag auf Montag, den 1. Juni, kurz nach 1 Uhr ein Feuer ausgebrochen.

Wie die Polizei mitteilt, hatte es, trotz sofort eingeleiteter Löschmaßnahmen, einen Sachschaden zwischen 50 000 bis 70 000 Euro zur Folge.

Akku der Heckenschere explodierte

Am Dienstag begingen der Ermittlungsdienst der Polizei Waldmünchen, unter Beiziehung von Brandexperten der Kripo Regensburg und des BLKA München, den Brandort.

Den Ermittlungen zufolge dürfte der Brand vermutlich durch einen explodierten Lithium-Ionen-Akku einer Heckenschere verursacht worden sein.

Notfall

Großeinsatz nach Schuppenbrand

Das Feuer in Waldmünchen drohte auf ein Wohnhaus und eine Schwimmhalle überzugreifen. Der Sachschaden ist enorm.

Polizei warnt vor Gefahren

Auch Atemschutztrupps waren im Einsatz. Foto: Schlegl
Auch Atemschutztrupps waren im Einsatz. Foto: Schlegl Foto: Benjamin Schlegl

Aus diesem Anlasse weist die Polizei darauf hin, dass diese in jedem Haushalt verwendeten Akkus ein hohes Gefahrenpotential bergen können und sogar außerhalb des Aufladezyklus in Brand geraten bzw. explodieren können.

Auf eine sichere Verwahrung von Lithium-Ionen-Akkus sei Wert zu legen und vor allem bei Ladevorgängen müsse man stets Vorsicht walten lassen. (ad)

Sicherheit

Institut prüfte Rodinger Einsatzhosen

Fünf Feuerwehren haben nach dem Großbrand bei der Firma MBO ein Gutachten in Auftrag gegeben. Nun liegt das Ergebnis vor.

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