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Bürgermeisterwahl

Alexandra Riedl will Stadtspitze erobern

Die Rodingerin geht 2020 für die Freien Wähler ins Rennen und will Franz Reichold (CSU) nachfolgen, der nicht mehr antritt.
Von Christoph Klöckner

Alfred Wittmann und Dr. Reinhold Schoierer präsentieren ihre Wunschkandidatin Alexandra Riedl für die Freien Wähler. Foto: Klöckner
Alfred Wittmann und Dr. Reinhold Schoierer präsentieren ihre Wunschkandidatin Alexandra Riedl für die Freien Wähler. Foto: Klöckner

Roding.Mit einer Frau gehen die Freien Wähler bei der Kommunalwahl 2020 ins Rennen um den freiwerdenden Bürgermeisterposten der Stadt Roding:

Die Rodinger FW-Ortsvorsitzende Alexandra Riedl will den Posten an der Stadtspitze erobern. Früher als erwartet stellten 3. Bürgermeister Alfred Wittmann und FW-Fraktionschef Dr. Reinhold Schoierer am Donnerstagabend die Kandidatin für die Freien Wähler vor.

Jüngste Kandidatin aller Zeiten

Alexandra Riedl sei mit ihren 31 Jahren die jüngste Kandidatin, die sich je um das Amt beworben habe – und zudem die erste Frau, die in Roding Bürgermeisterin werden wolle, betonten die beiden. Riedl ist seit drei Jahren im Stadtrat für die Freien Wähler aktiv. Die Steuerinspektorin und gelernte Busfahrerin – das Busunternehmen Kellermeier gehört der Familie der Kandidatin – will auf den Stuhl des amtierenden Bürgermeisters Franz Reichold (CSU), der 2020 nicht mehr antritt. Sie besitze alle Voraussetzungen für das Amt, so Dr. Schoierer: Sie sei gebürtige Rodingerin, sei im Familienunternehmen von klein auf eingebunden und wisse um die Probleme der Stadt. Zudem habe sie Jura studiert und eine Ausbildung im Steuerwesen – das sei für das Amt von Vorteil.

„Wichtig ist mir, dass Politik transparent für die Bürger und überhaupt bürgernäher wird.“

Alexandra Riedl

Deshalb schlage die FW-Stadtratsfraktion Alexandra Riedl den Freien Wählern vor – die müssen sie im Herbst dann nominieren. „Wichtig ist mir, dass Politik transparent für die Bürger und überhaupt bürgernäher wird“, sagte die 31-Jährige bei ihrer Vorstellung. Die Rodinger sollten ihre Ideen einbringen, sagte sie. Zudem gebe ihr das Bürgermeisteramt die Möglichkeit, mitzugestalten.

Für den Bürgerentscheid

Wichtige Dinge seien neben der Badentscheidung, bei der sie für den Bürgerentscheid und für den Erhalt des 50-Meter-Beckens ist, den Leerstand in der Innenstadt anzupacken und die Stadt attraktiver zu machen. Problematisch sei, dass es kaum Freizeitangebote für Jugendliche und junge Erwachsene gebe. Schwierig sei die finanzielle Lage der Stadt, die vieles einschränke – dennoch wolle sie das Beste herausholen.

Die Familie und ihr Mann stünden voll hinter ihr bei der Kandidatur. Alexandra Riedl, geborene Pongratz, hatte erst vor gut einem Jahr Manuel Riedl aus Regenpeilstein geheiratet.

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